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Dienstag, 21.07.2015

Radweg nach Löbau endlich komplett

Auf der ehemaligen Bahntrasse durch das Cunewalder Tal gibt es jetzt freie Fahrt. Später als ursprünglich geplant.

Am Montag wurde der vierte Bauabschnitt des Radwegs Halbendorf - Löbau freigegeben.
Am Montag wurde der vierte Bauabschnitt des Radwegs Halbendorf - Löbau freigegeben.

© Rafael Sampedro

Cunewalde. Der Radweg durchs Cunewalder Tal von Halbendorf/Gebirge nach Löbau ist jetzt komplett befahrbar. Das letzte 3,6 Kilometer lange Teilstück von Kleindehsa nach Löbau wurde am Montag freigegeben. Damit hat der Radweg auf der ehemaligen Bahntrasse eine Länge von fast 15 Kilometern erreicht und in vier Jahren Bauzeit insgesamt etwa 3,7 Millionen Euro gekostet. Er wurde auf zweieinhalb Meter Breite ausgebaut und asphaltiert. Ein guter Teil des Geldes stammt aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.„Ich freue mich, dass wir heute die ehemalige Bahntrasse für den Radverkehr freigeben können. Es ist ein hochwertiger Radweg entstanden, der auf den bereits fertigen Abschnitten auch schon sehr gut genutzt wird“, erklärte Staatssekretär Stefan Brangs bei der Freigabe.

Eröffnung drei Jahre zu spät

Neben dem Umbau des Bahndamms sind insgesamt sieben Brücken neu gestaltet und vier ehemalige Bahn-Haltepunkte instand gesetzt worden. Radtouristen, die längere Touren planen, können weiter nach Löbau und Bautzen radeln. Zurück geht es dann über den Spreeradweg zum Cunewalder Tal. Die gesamte Runde ist rund 55 Kilometer lang. Bahntrassenradeln kommt zunehmend in Mode. Es strengt vergleichsweise wenig an, ist äußerst sicher und landschaftlich meist besonders reizvoll. Im Falle des Radweges durchs Cunewalder Tal waren allerdings einige Hürden bei Planung und Finanzierung sowie Stopps während des Baus zu überwinden. So konnte der Weg nicht wie geplant bereits 2012 zur Landesgartenschau in Löbau eröffnet werden. (SZ)