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Mittwoch, 19.03.2014

Radler-Kritik an neuer Augustusbrücke

Die Augustusbrücke soll demnächst saniert werden.
Die Augustusbrücke soll demnächst saniert werden.

© Marco Klinger

In der vergangenen Woche hat die Stadt stolz die Sanierungspläne für die marode Augustusbrücke präsentiert. Doch zumindest dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) gefallen diese gar nicht. Er hält das als Straßenbelag vorgesehene Granitpflaster für unkomfortabel und unsicher. „Pflastersteinbelag ist bei Regen sehr glatt und stellt eine Gefährdung für Radfahrer dar“, sagt ADFC-Vorstand Dirk Spitzner.

„Wir bekommen die vielen Radfahrer von den Gehwegen nur herunter, wenn für den Radverkehr ein attraktives Angebot gemacht wird.“ Die Rad-Lobbyisten schlagen deshalb Asphalt als Straßenbelag vor. Dieser könne, um den Denkmalschutz zu überzeugen, auch sandsteinfarben gestaltet werden.

Der ADFC kritisiert außerdem, dass die Augustusbrücke auch nach der Sanierung für Autos offen bleibt. „Es liegt doch stadtplanerisch auf der Hand, die Fußgängerzonen auf Altstädter und Neustädter Seite zu verbinden“, so Spitzner. (SZ/win)