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Freitag, 15.08.2014

Proteste gegen Delfinarium auf Ferieninsel Phuket

Bangkok. Tierschützer laufen auf der thailändischen Ferieninsel Phuket Sturm gegen ein geplantes neues Delfinarium. „Wir machen Druck auf die Fischereibehörde, den Betreibern keine Lizenz zu geben“, sagte Nancy Gibson, Leiterin der Stiftung „Love Wildlife“, der Nachrichtenagentur dpa am Freitag. „Da werden Tiere aus der Wildnis genommen, damit sie in einer Show zu unserer Unterhaltung sterben.“ Zusammen mit Tierschützern von „Dolphin Project“ und anderen Organisationen plane sie Protestaktionen.

„Nemo Dolphinarium“ ist eine Firma mit Sitz in der Ukraine. Sie betreibt mehr als ein Dutzend Delfinarien, unter anderem in Moskau, Kiew und Donezk. Auf ihrer Webseite preist sie Delfin-Therapie auf Phuket für Kinder mit Entwicklungsstörungen an. „Wir öffnen im Oktober“, sagte eine Sprecherin der Firma. Sie nehme Buchungen für Therapiestunden und Delfinshows an. Nähere Auskünfte über das geplante Delfinarium in Phuket wollte sie nicht geben.

Die Organisation Sea Shepherd Global hat eine Petition gegen das Nemo-Delfinarium auf der Internet-Plattform change.org gestartet. „Degradiert Phuket nicht mit einem Delfin-Gefängnis“, heißt es da. Die Petition hatte bis Freitag mehr als 13.000 Unterstützer. (dpa)

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