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Preis für Meißner Jung-Informatiker

Die fünf besten Nachwuchs-Informatiker aus ganz Deutschland stehen fest. Zu den Bundessiegern gehört auch Erik Sünderhau vom St .-Afra-Gymnasium Meißen.

25.09.2017

 Meißner Jung-Informatiker

© Symbolbild/dpa

Meißen. Sie haben komplexe Probleme gelöst, in Gesprächen mit Informatik-Experten überzeugt und sich als echte Teamplayer bewiesen – nun stehen die fünf besten Nachwuchs-Informatiker aus ganz Deutschland fest. Die Sieger des 35. Bundeswettbewerbs Informatik (BwInf) wurden jetzt in einer Feststunde am Hasso-Plattner-Institut (HPI) ausgezeichnet. In den vergangenen zwei Tagen haben insgesamt 28 Finalistinnen und Finalisten ihr Können in der Endrunde am HPI unter Beweis gestellt. Rund 1 500 Jugendliche nahmen am bundesweiten Informatik-Wettbewerb teil. Zu den Bundessiegern gehört: Erik Sünderhauf, 16, aus Werdau vom St .-Afra-Gymnasium Meißen. Er erhält ein Preisgeld in Höhe von 750 Euro und wird in die Studienstiftung des deutschen Volkes aufgenommen.

In den ersten beiden Runden des bundesweiten Informatik-Wettbewerbs haben die Jugendlichen bereits Radrennstrecken berechnet, die Auflösung eines fiktiven Firmenkonglomerats optimiert und Navigationssysteme entwickelt. In der Endrunde haben sie Gespräche mit Informatikern aus Schule und Hochschule geführt und unter Zeitdruck zwei Informatik-Probleme im Team bearbeitet. „Die Preisträger haben mit ihrem breiten Wissen überzeugt, das bereits das Niveau des ersten Studienjahres Informatik erreicht hat“, erklärt Prof. Dr. Till Tantau, Beiratsvorsitzender der Informatikwettbewerbe. (dpa)