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Dienstag, 08.01.2013

Polizeiführung auf Jahre an zwei Standorten

In der nun weit größeren Dresdner Polizeidirektion gibt es zwei Lagezentren – eines für die Stadt und ein weiteres für die Landkreise.

Von Alexander Schneider

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Das Außenschild des Polizeireviers „Polizeidirektion Dresden“ in Dresden.
Das Außenschild des Polizeireviers „Polizeidirektion Dresden“ in Dresden.

© dpa

Eine Polizeidirektion, aber zwei Führungs- und Lagezentren (FLZ) – das ist noch für Jahre ein Dauerzustand in der neuen, weit größeren Polizeidirektion Dresden. Nach der Fusion mit der Direktion Oberes Elbtal-Osterzgebirge werden die Beamten in den Landkreisen Meißen und Sächsische Schweiz weiterhin vom Standort in der Dresdner Stauffenbergallee aus geführt. Dort gehen auch die „110“-Notrufe aus dem Umland ein. Immerhin: Nur noch ein Polizeiführer vom Dienst (PvD) leitet beide Lagezentren in Schießgasse und Stauffenbergallee.

Die rund 50 Beamten, die nun in fünf Schichten rund um die Uhr in beiden Führungs- und Lagezentren Dienst schieben, können nicht ohne Weiteres an einem Standort arbeiten. Einer der Gründe dafür ist, dass zunächst eines der beiden Lagezentren erweitert werden muss. Für alle Mitarbeiter reiche der Platz nicht aus, sagt Polizeisprecher Thomas Geithner. Hinzu komme jedoch, dass in den bisherigen Direktionen auch unterschiedliche Technik, etwa für Funk und Kommunikation, eingesetzt wird. Die müsse angeglichen werden.

Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU) hat sich schon im Herbst deutlich für die Schießgasse als innerstädtischen Sitz der Polizeiführung ausgesprochen. Eine Entscheidung dazu durch das Innenministerium steht aber noch aus. Die baulichen Prüfungen etwa durch das Sächsische Immobilien und Baumanagement (SIB) seien noch nicht abgeschlossen, teilte das Innenministerium mit.

Auch mit der Entscheidung alleine wäre es nicht getan. Die Dresdner Polizeidirektion geht davon aus, dass Ausschreibung und Ausbau mindestens zwei Jahre in Anspruch nehmen werde. Das heißt: Sobald die Entscheidung gefallen ist, wird es noch zwei Jahre lang zwei Führungsstandorte geben.

Leser-Kommentare

Insgesamt 2 Kommentare

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  1. PS

    Vielleicht sollte man das auch dauerhaft so lassen. Dann hat man bei Havarien, Ausfällen, Defekten immer eine heiße Reserve.

  2. roba

    Wenn unfähige Minister in Sachsen mit unfähigen Adlaten und einem Unfähigen "Obersten" eine Struktur- oder Organisationsreform planen, kann nur Das, wie beschrieben, rauskommen, und das sächsische Volk wird weiterhin einen sächsischen "CDU-Besenstiel" wählen.

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