Donnerstag, 03.01.2013
Politologe rät Steinbrück vom Thema Geld ab
Politikwissenschaftlers Ulrich von Alemann warnt, Peer Steinbrück sollte umgehend das Thema Geld in der politischen Auseinandersetzung ausklammern. Stattdessen rät von Alemann dem SPD-Kanzlerkandidat, über Dinge zu reden, die den Deutschen wirklich am Herzen lägen.
Politikwissenschaftlers Ulrich von Alemann warnt, der SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück sollte umgehend das Thema Geld in der politischen Auseinandersetzung ausklammern.
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Berlin.
SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück sollte nach Ansicht des Politikwissenschaftlers Ulrich von Alemann in der politischen Auseinandersetzung das Thema Geld umgehend ausklammern. „Er muss dieses Thema umfahren“, sagte er gestern in der ARD. Stattdessen müsse Steinbrück über die Themen reden, die ihm am Herzen liegen, etwa die Schuldenkrise in Europa. „Er muss sehen, dass er neue und andere Themen setzt, die die Menschen wirklich interessieren und bewegen. Dieses Thema bewegt die Menschen nicht.“
Steinbrück steht seit Wochen wegen seiner hohen Nebeneinnahmen aus Vorträgen in der Kritik. Am Wochenende sorgte er für Wirbel durch seine Feststellung in einem Interview, der Bundeskanzler in Deutschland verdiene zu wenig – gemessen an seiner Leistung und im Verhältnis zu anderen Tätigkeiten. „Ich habe mich gefragt, welcher Teufel hat ihn da geritten und wer hat ihn beraten? Er hat ja recht. Aber Rechthaben heißt noch nicht, das Richtige zu sagen“, sagte von Alemann. „Man muss als Politiker immer an die Wirkung denken von dem, was man sagt. Und die Wirkung ist einhellig katastrophal, bis weit in seine eigene Partei hinein.“
(dpa)
Empfehlung - Politologe rät Steinbrück vom Thema Geld ab
Berlin. SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück sollte nach Ansicht des Politikwissenschaftlers Ulrich von Alemann in der politischen Auseinandersetzung das Thema Geld umgehend ausklammern. „Er muss dieses Thema umfahren“, sagte er gestern in der ARD. Stattdessen müsse Steinbrück über die Themen reden, die ihm am Herzen liegen, etwa die Schuldenkrise in Europa. „Er muss sehen, dass er neue und andere Themen setzt, die die Menschen wirklich interessieren und bewegen. Dieses Thema bewegt die Menschen nicht.“(...)
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