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Donnerstag, 17.05.2018

Planungen für Umgestaltung des Bahnhaltepunktes können starten

Wie der Bahnhaltepunkt Lauta in Zukunft einmal aussehen könnte, damit wird sich das in Wittichenau ansässige Ingenieurbüro Alte befassen. Wie Bürgermeister Frank Lehmann in dieser Woche im Kreise der Stadträte informierte, erhält das Büro unter zwei Anbietern den Auftrag für die entsprechende Planung. Die Stadt kostet das keinen Euro, da die betreffenden Planungsphasen zu 100 Prozent gefördert werden.

Die Umgestaltung des Bahnhaltepunktes ist ein Gemeinschaftsprojekt des Verkehrsverbundes Oberelbe (VVO) und der Stadt Lauta, das jetzt Fortschritte macht. Bereits im Sommer letzten Jahres hatte der VVO entschieden, an ausgewählten Standorten in eine bessere Infrastruktur und in Barrierefreiheit zu investieren. Dazu zählen auch bauliche Maßnahmen, die den Übergang zwischen verschiedenen Verkehrsmitteln, konkret zwischen Pkw und Rad und dem Öffentlichen Personennahverkehr ermöglichen beziehungsweise verbessern. Lauta und der Verkehrsverbund haben vor, das gesamte Areal neu zu strukturieren, während sich die Bahn um die Erneuerung der Bahnsteige kümmert.

„Wenn die Bahn plant, die Bahnsteige in Ordnung zu bringen, da würde es Sinn machen, gemeinsam etwas zu realisieren“, so der Standpunkt des Bürgermeisters, der ankündigte, dass es im Zusammenhang mit der Haushaltsplanung für 2019/2020 auch um Gelder für Investitionen am Bahnhaltepunkt gehen werde. Ins Auge gefasst ist das Anlegen von „Park+Ride-Plätzen“, von „Bike+Ride-Plätzen“ sowie ein barrierefreier Umbau der kompletten Verkehrsanlage. Hierbei winke nach Auskunft des Bürgermeisters ein Fördersatz von bis zu 90 Prozent. „Das wird die Stadt Lauta mit finanzieller Unterstützung des VVO und des Freistaates realisieren“, hatte VVO-Pressesprecher Christian Schlemper bereits im vergangenen Jahr versichert. (rgr)