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Mittwoch, 15.11.2017

Pläne für neue Eigenheime

Nahe dem Jägerhof will eine Gesellschaft ein Wohngebiet erschließen. Noch müssen sich Bauherren aber gedulden.

© Symbolbild: dpa-tmn

Putzkau. Ehemaliges Gartenland in Putzkaus Dorfmitte soll jetzt fürs Wohnen erschlossen werden. Auf einem Areal von rund 4 900 Quadratmetern könnten aus jetziger Sicht vier oder fünf Wohnbaugrundstücke entstehen. Das sagt Investor Marco Birnstengel. Die Grundstücke werden verschieden groß, aber in jedem Fall dem Ortsbild angemessen sein. Das heißt: Gebaut werden soll auf größeren Grundstücken, die voraussichtlich jeweils zwischen 800 und 1 000 Quadratmeter groß sind. Diese Zahlen stehen allerdings noch unter Vorbehalt. „Die Planung steht ganz am Anfang“, betont Marco Birnstengel.

Doch immerhin: Das von ihm beauftragte Planungsbüro von Ute Günther in Bischofswerda kann nun loslegen, nachdem der Gemeinderat von Schmölln-Putzkau dem Vorhaben im Grundsatz zustimmte und den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan „An der Wesenitz“ fasste. Ein bis zwei Jahre wird der Planungs- und Genehmigungsprozess voraussichtlich dauern. Damit könnte das Wohngebiet frühstens 2019 erschlossen und die einzelnen Parzellen verkauft werden. Was das erschlossene Bauland dann kostet, ist noch völlig offen. Das hängt auch davon ab, wie teuer die Erschließung wird.

Das Gebiet befindet sich in guter Lage – gleich hinterm Jägerhof. Es liegt zum einen zentral unweit der Bundesstraße 98, zum anderen aber zugleich ruhig und im Grünen. Bis zur nächsten Bushaltestelle sind es nur wenige Meter, den Kindergarten kann man zu Fuß erreichen, ebenso die Schule. In der Gemeinde Schmölln-Putzkau werden damit Perspektiven geschaffen für Leute, die im Dorf bleiben oder dorthin ziehen möchten. Um das Vorhaben zu realisieren, gründete Marco Birnstengel, der zugleich Geschäftsführer des größten Landwirtschaftsbetriebes in Putzkau ist, eine separate Gesellschaft. Sie trägt den Namen Fundus Projekt. (SZ)