Mittwoch, 21.11.2012

Pfleger soll 16-jährige Patientin vergewaltigt haben =

Berlin. Charité-Vorstandschef Karl Max Einhäupl hat den Verdacht des sexuellen Missbrauchs einer 16-Jährigen durch einen Krankenpfleger als „äußerst erschütternden Vorfall" bezeichnet. Die Klinikleitung sei tief betroffen und werde alles tun, um den Vorfall schnell aufzuklären, sagte Einhäupl am Mittwochnachmittag vor Journalisten. Zugleich räumte er indirekt Fehler in der Informationspolitik ein. Er kündigte an, dass die Informationspolitik der Charité „vom Kopf auf die Füße gestellt" werden müsse.

Nach Angaben des stellvertretenden Pflegedirektors Helmut Schiffer hatte dieser am 14. November von der zuständigen Pflegedienststelle erfahren, dass Eltern gegen einen Krankenpfleger schwere Vorwürfe erhoben haben. Danach soll der Pfleger an dem Mädchen sexuelle Handlungen vorgenommen haben. Bislang war von einer 14-Jährigen die Rede gewesen. (dapd)

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