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Montag, 15.06.2015

Pegida will in die Parlamente

Auch an diesem Montagabend legt Pegida in Dresden keine Pause ein - und hat eine Überraschung parat.

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Teilnehmer der Pegida-Demonstration in Dresden.
Teilnehmer der Pegida-Demonstration in Dresden.

© Ronald Bonß

  • Teilnehmer der Pegida-Demonstration in Dresden.
    Teilnehmer der Pegida-Demonstration in Dresden.

Dresden. Keine Woche ohne Überraschungen bei der abendlichen Demo des asylkritischen Bündnisses. Am Montag kündigte Pegida-Chef Lutz Bachmann an, Pegida wolle mehr Einfluss in den Parlamenten gewinnen. Daher erwäge man auch, Pegida eine Parteisatzung zu geben. Die sollte jedoch mehr Mitbestimmungs- möglichkeiten bieten als die „Lucke-AfD“, so Bachmann.

Interessanter als eine Partei jedoch sei die Gründung von Vereinigungen zur Direktwahl von Kandidaten, etwa schon zur Landtagswahl in Baden-Württemberg im nächsten Jahr so Bachmann wörtlich. Zuvor hatte Ex-OB-Kandidatin Tatjana Festerling als Rednerin am Schlossplatz eine Partei-Gründung abgelehnt, „weil wir sonst wie die anderen sind.“

Diese großen Politikpläne – wie auch die „Stadtrat piesacken“-Idee vergangene Woche – können auch Folge dessen sein, dass Pegida immer weniger Zulauf hat. Laut Polizei haben am Montag 1 600 Teilnehmer in der Stadt demonstriert. (SZ/two/lex)