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Freitag, 05.02.2016

Pegida-Absage wegen „Germanisierung“

Die Facebookseite von Pediga Polska mit der Begründung der Absage für die Demonstration am Samstag in Breslau.
Die Facebookseite von Pediga Polska mit der Begründung der Absage für die Demonstration am Samstag in Breslau.

© Screenshot: szo

Breslau. Im niederschlesischen Breslau (Wroclaw) wird es am Samstag doch keine antiislamische Kundgebung geben. Die Organisatoren von „Pegida Polska“ sagten die Veranstaltung mit geschätzten 300 Teilnehmern am Freitag kurzfristig ab. Über soziale Medien erklärten sie, von nationalistischen Fußballfans telefonisch bedroht worden zu sein. Diese hätten den Pegida-Organisatoren vorgeworfen, die Stadt „insgeheim germanisieren“ zu wollen und dem polnischen Staat zu schaden. Die polnischen Pegida-Ableger sollten die Organisation der Demonstration entweder der „Patriotischen Bewegung“ übergeben oder sich damit abfinden, dass die Veranstaltung nicht stattfinde.

Eine Gegendemonstration unter dem Motto „Breslau gegen den Hass“ wird es trotz der Pegida-Absage geben. In Warschau ist am Samstag eine andere antiislamische Kundgebung geplant. Zu ihr hatte nicht Pegida, sondern die Nationalistische Bewegung aufgerufen. (dpa)

OFICALNE OSWIADCZENIE PEGIDY POLSKIEJ W SPRAWIE DEMONSTRACJI WE WROCLAWIU.Drodzy Patrioci.Wczoraj w nocy...

Posted by Pegida Polska on Freitag, 5. Februar 2016