erweiterte Suche
Montag, 02.10.2017

Party für die Wahlhelfer

Die Gemeinde Ostrau bedankt sich für deren Einsatz am Wahlsonntag. Und wirbt schon für die nächste große Aufgabe.

Von Sylvia Jentzsch

Bild 1 von 2

Romy Haring und Marcel Wabner halfen erstmals bei der Wahl.Foto:Thomas
Romy Haring und Marcel Wabner halfen erstmals bei der Wahl.Foto:Thomas
  • Romy Haring und Marcel Wabner halfen erstmals bei der Wahl.Foto:Thomas
    Romy Haring und Marcel Wabner halfen erstmals bei der Wahl.Foto:Thomas
  • Romy Haring und Marcel Wabner halfen erstmals bei der Wahl.
    Romy Haring und Marcel Wabner halfen erstmals bei der Wahl.

Ostrau. Das kam bei den Helfern der Bundestagswahl an. Bürgermeister Dirk Schilling (CDU) und Hauptamtsleiterin Antje Zornik luden Wahlhelfer zu einer Dankeschönparty ein. Unkompliziert und zwanglos trafen sie sich vor dem Feuerwehrdepot, um auch einmal mit den Helfern aus den anderen Wahlbezirken ins Gespräch zu kommen. Um die kulinarische Versorgung kümmerte sich der Ostrauer Feuerwehrverein. Die Bürgermeisterbowle, die allen gut schmeckte, hatte Schilling persönlich aufgesetzt. „Diese Dankeschönveranstaltung soll zur Tradition werden“, so der Bürgermeister. Dabei sei die Bundestagswahl nur eine Fingerübung gewesen. In zwei Jahren komme eine größere Aufgabe auf die Wahlhelfer zu. Dann werden in Ostrau die Ortschafts- und Gemeinderäte, der Bürgermeister, der Landtag und die Vertreter des EU-Parlaments gewählt. „Das wird eine große Herausforderung“, so Schilling. Er zollte auch seinen Mitarbeitern Respekt, die keinen Ausgleich an Freizeit in Anspruch nehmen, obwohl es durchaus möglich wäre. Die Wahlhelfer erhielten neben der Anerkennung eine Urkunde des Bundesministeriums des Innern und einen Ansteckpin. „Wir haben auf das Angebot des Innenministeriums reagiert und diese Dinge kostenlos bestellt“, so Antje Zornig.

Veronika Töpfer, die schon mindestens seit zehn Jahren Wahlhelferin ist, bezeichnet die Dankeschönparty als fantastische Idee und gute Geste. „Wir sind in Noschkowitz ein gutes Team. Außerdem ist gesellschaftliches Engagement wichtig“, so Veronika Töpfer. Sie will in zwei Jahren wieder dabei sein. Zum ersten Mal waren Marcel Wabner und Partnerin Romy Haring aus Schrebitz Wahlhelfer. Sie leben seit dreieinhalb Jahren im Dorf und sehen das Engagement als eine Möglichkeit, noch mehr Leute kennenzulernen. „Man erfährt auch viel über das Vereinsleben, das in Schrebitz sehr vielfältig ist“, so Romy Hering. Die stellvertretende Wahlleiterin Birgit Müller habe sehr viel Erfahrungen und kenne die Leute. Die zwei Schrebitzer finden, dass es eine sehr schöne Idee ist, sich für den Einsatz am Wahlsonntag zu bedanken.