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Dienstag, 26.09.2017

Norden mal fünf

Fünf Filme bei den NORDLICHTERN 2017 im kino im dach

Szene aus „Grand Hotel“: Axel Farstad war einmal ein großer Schriftsteller. Nun aber ist er geprägt durch Alkohol und Misserfolg ein Wrack. Im Grand Hotel lernt er den Jungen Noah kennen.Foto: PR
Szene aus „Grand Hotel“: Axel Farstad war einmal ein großer Schriftsteller. Nun aber ist er geprägt durch Alkohol und Misserfolg ein Wrack. Im Grand Hotel lernt er den Jungen Noah kennen.Foto: PR

Zwischen den italienischen und osteuropäischen Filmtagen in Dresden liegen die nordischen. Das ist Tradition. Zu sehen sind sie im Kino im Dach, auch das ist seit Jahren so. Dort scheinen die „Nordlichter“. Finnland, Norwegen, Schweden, Island, Dänemark – alle Länder sind diesmal vertreten. Und alle fünf Filme sind im Original mit Untertiteln zu sehen – das ist stets ein besonderer Reiz für thematische Tage.

„Äkkilähtö – Off the map” (Finnland 2016) ist ein klassisches Roadmovie von Helsinki ins Land. Es geht um Frauen, genauer um drei Generationen, die sich gegen echte und falsche Männerbilder zur Wehr setzen. In „Grand Hotel“ (Norwegen 2016) treffen ein alkoholabhängiger Schriftsteller und ein Zehnjähriger mit Tourette-Syndrom aufeinander. Und, na klar, sie kommen sich in ihrem Anderssein näher gegen den Rest der Welt.

„I Blodet – In the blood” (Dänemark 2016) beschreibt das „Zwischenleben”. Simon, Knud, Soeren und Esben sind Freunde einer WG in Kopenhagen. Zwischen Studium und Alltag wollen sie es sich vor allem gutgehen lassen. Das klappt, bis Simon sich verliebt. In „Reykjavík“ (Island 2016) ist die Liebe indes schon wieder fast verblichen. Chronisch ohne Geld, versucht Videothekenbetreiber Hringur seine Frau zu halten, doch das Leben ist nur selten so wie im Film.

Schließlich „Småstad – Small town curtains” (Schweden 2017), der als „außergewöhnlicher Familienfilm” durchgeht. Was ist zu tun, wenn Vater stirbt und seine fünf erwachsenen Kinder in eine Sinnsuche stürzt?

Das Festival läuft nur im kino im dach, DD.