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Donnerstag, 09.11.2017

Neustadt sammelt für Geburtenstation

Auch in anderen Städten regt sich Protest gegen die Schließung der Entbindungsstation in Bischofswerda.

Das Krankenhaus von Bischofswerda.
Das Krankenhaus von Bischofswerda.

© Steffen Unger

Bischofswerda/Neustadt. Gegen die geplante Schließung der Geburtenstation am Krankenhaus Bischofswerda regt sich Protest. Nicht nur in Bischofswerda, auch in anderen Städten liegen Unterschriftenlisten aus. Wie der Neustädter Bürgermeister Peter Mühle (NfN) informiert, sei das auch in Neustadt der Fall. An 15 Stellen in der Stadt sind die Listen zu finden, in Apotheken, Arztpraxen und Kindergärten. In Bischofswerda wurden die ersten Listen auf einem Bürgerforum bereits übergeben. Steffen Thiele, Vorsitzender des Wirtschaftsfördervereins der Stadt, reichte fast 3 700 Unterschriften an Matthias Bielich vom Landratsamt Bautzen weiter. Die angekündigte Entscheidung, die Frauenklinik zum Jahresende zu schließen, wurde auf dem Forum von zahlreichen Teilnehmern zum Teil scharf kritisiert. Reiner E. Rogowski, Geschäftsführer der Oberlausitz-Kliniken, und Matthias Bielich erläuterten vor den rund 130 Gästen Gründe und Folgen der Entscheidung. Hauptgrund seien Personalengpässe, die die erforderlichen Qualitätsstandards infrage stellen, machte Reiner E. Rogowski deutlich. (SZ)