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Montag, 04.09.2017

Neumarkt-Busse hinterlassen Schäden

Die drei hochkant gestellten Busse sind längst vom Neumarkt verschwunden. Bei etlichen Pflastersteinen sowie einer Regenrinne hat der Abbau des „Monument“-Sockels seine Spuren hinterlassen.

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Die Bus-Installation „Monument“ wird am 04. April in Dresden auf dem Neumarkt demontiert.
Die Bus-Installation „Monument“ wird am 04. April in Dresden auf dem Neumarkt demontiert.

© dpa

Die drei hochkant gestellten Busse sind längst vom Neumarkt verschwunden. Bis zuletzt erinnerte aber immer noch etwas an das Kunstwerk. Etwa 75 Pflastersteine sowie eine Regenrinne sind beim Abbau des „Monument“-Sockels beschädigt worden, teilt die Stadtverwaltung nun auf Anfrage des FDP-Stadtrats Jens Genschmar mit. Die Granitsteine seien gebrochen oder abgeplatzt und mussten im Sommer ersetzt werden. Auch eine zehn Meter lange Regenrinne musste ausgetauscht werden. Rund 10 000 Euro kostet die Wiederherstellung der Fläche. Wer sie bezahlen wird, werde derzeit noch innerhalb des Rathauses geklärt, heißt es.

Bis zum 3. April war das an eine Barrikade in Aleppo erinnernde „Monument“ des deutsch-syrischen Künstlers Manaf Halbouni zu sehen. Die Verbindung des Kriegs in Syrien mit der Zerstörung Dresdens im Zweiten Weltkrieg hatte immer wieder Kritiker auf den Neumarkt gezogen. Begleitet wurde das Projekt durch das städtische Kunsthaus Dresden. (SZ/sr)

Leser-Kommentare

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Insgesamt 17 Kommentare

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  1. Harald Kunte

    Die Kosten sind selbstverständlich dem sogenannten Künstler bzw. den Verantwortlichen für die Aufstellung in Rechnung zu stellen. So werden unsere Steuergelder verschwendet.

  2. Daisy

    @1. Warum sollte es der Künstler zahlen? Zunächst muss geprüft werden wer den Schaden verursacht hat. Der Verursacher der Schäden, bzw. dessen Versicherung, muss dann die Kosten übernehmen. So ein Schadensfall ist eigentlich klar geregelt.

  3. Juliane

    75 Pflastersteine und eine 10 m lange Regenrinne verursachen Kosten in Höhe von 10.000 €?!? Selbstverständlich wird der "Künstler" dafür nicht zur Kasse gebeten.

  4. Nunu

    Wer bestellt bezahlt. Die Rechnung für Hilbert und Co. bitte, sie möchten zahlen. Sie können ja bei den Unterstützern dieser Art Kunst betteln gehen, Pardon sammeln.

  5. tschle

    Ich bin dafür, die Schäden aus der kommunalen Kasse als Lehrgeld zu verbuchen und diese "Ausstellungsfläche" damit für weitere Experimente zu schließen.

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