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Donnerstag, 04.01.2018

Neue Woba baut im Frühjahr los

In Leuben und Lockwitz entstehen die ersten Sozialwohnungen. Weitere Grundstücke werden gesucht.

Von Sandro Rahrisch

Die Visualisierung zeigt den geplanten Sozialwohnungsbau an der Ulmenstraße in Leuben.
Die Visualisierung zeigt den geplanten Sozialwohnungsbau an der Ulmenstraße in Leuben.

© Stesad

Die neue städtische Wohnungsbaugesellschaft „Wohnen in Dresden“ (WID)) will bis 2021 rund 800 Sozialwohnungen bauen. Die Arbeiten für die ersten 70 beginnen voraussichtlich in diesem Frühjahr, teilt die Stadtverwaltung auf Anfrage von Grünen-Stadtrat Michael Schmelich mit. Die Planungen seien weit fortgeschritten. Außerdem seien dafür Fördermittel des Freistaats beantragt worden. Bezugsfertig wären die Wohnungen an der Ulmenstraße in Lockwitz und am Nickerner Weg in Leuben dann im Sommer kommenden Jahres.

Den Bau von Sozialwohnungen plant die Stadt derzeit auf 21 eigenen Grundstücken. Die ersten zwölf sind bereits an die WiD übertragen worden. Über die restlichen neun soll bald der Stadtrat entscheiden, heißt es. Weitere Grundstücke aufzutreiben, könnte schwierig werden. Geeignete Immobilien stünden allenfalls im Einzelfall zur Verfügung, so die Stadt. Ein Grund: In den vergangenen Jahren seien viele Grundstücke verkauft worden. Aktuell würde deshalb der Ankauf von Flächen des Bundes geprüft. In Zukunft sollte die WiD weitere 1 700 Wohnungen bekommen. Dafür hatte sich zumindest der Stadtrat ausgesprochen.

Auch private Investoren hätten Fördermittel für insgesamt 61 neue Sozialwohnungen beim Freistaat beantragt. Diese sollen in der Altstadt (32 Wohnungen), in Cotta (vier), Leubnitz-Neuostra (24) und Kaditz (eine) entstehen. Das Förderprogramm gilt zunächst bis 2019. Bisher seien laut Verwaltung nur Anträge aus Dresden und Leipzig beim Land eingegangen. Die Stadt sieht schon jetzt einen Mangel an kleinen, bezahlbaren Singlewohnungen und Wohnungen für größere Familien. (SZ/sr)