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Mittwoch, 27.09.2017

Neue Staatsbürgerschaft, bitte

An den Elbwiesen gibt es „eine Spielwiese für demokratisches Bewusstsein“.

Die sächsische Weinprinzessin Anna Bräunig hat der Künstler Richard von Gigantikow schon am Dienstag eingebürgert.
Die sächsische Weinprinzessin Anna Bräunig hat der Künstler Richard von Gigantikow schon am Dienstag eingebürgert.

© Norbert Millauer

Radebeul. Wenige Tage nach den Wahlen macht Künstler Richard von Gigantikow ein verlockendes Angebot: Sein Skulpturengarten zum Herbst- und Weinfest ist in diesem Jahr nicht einfach nur ein Labyrinth, sondern eine Mikronation, in die sich die Gäste einbürgern lassen können. An den Elbwiesen gibt es ganz einfach die zweite Staatsbürgerschaft fürs Fantasieland Labystan.

„Nachdem die Besucher ihre Einbürgerungsurkunde erhalten haben, betreten sie als eigenständig handelnde und freiheitsliebende Bürger eine Spielwiese für demokratisches Bewusstsein“, sagt der Künstler. Es gibt eine Rednertribühne, eine Kanzel und eine Reparaturwerkstatt Demokratie. Die sächsische Weinprinzessin Anna Bräunig wurde schon am Dienstag eingebürgert. Alle anderen können das ab Freitag tun. Bevor der Traum am Sonntagabend wieder in Flammen aufgeht. (SZ/nis)