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Freitag, 18.05.2018

Neue Fabrik in Kodersdorf eröffnet

In dem Werk werden künftig Airbus-Sandwichplatten hergestellt. 150 qualifizierte Arbeitsplätze entstehen vor Ort.

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Die neue Fabrikhalle von Acosa in Kodersdorf.
Die neue Fabrikhalle von Acosa in Kodersdorf.

© André Schulze

  • Die neue Fabrikhalle von Acosa in Kodersdorf.
    Die neue Fabrikhalle von Acosa in Kodersdorf.
  • Acosa-Geschäftsführer Frank Zenker (links) und Andreas Sperl, Geschäftsführer der Elbe Flugzeugwerke, in der neuen Produktionsstätte für Frachtraumverkleidungen und Bodenplatten für Airbus-Flugzeuge.
    Acosa-Geschäftsführer Frank Zenker (links) und Andreas Sperl, Geschäftsführer der Elbe Flugzeugwerke, in der neuen Produktionsstätte für Frachtraumverkleidungen und Bodenplatten für Airbus-Flugzeuge.
  • Künftig sollen hier 200000 Platten im Jahr gefertigt werden.
    Künftig sollen hier 200 000 Platten im Jahr gefertigt werden.

Kodersdorf. Am Freitagvormittag wird in Kodersdorf eine neue Fabrik für Flugzeugteile eröffnet. Die Aircraft Composites Sachsen GmbH (Acosa), eine Tochter der Elbe Flugzeugwerke, stellt dort künftig Frachtraumverkleidungen und Bodenplatten für Airbus her. Die Investition beläuft sich auf rund 40 Millionen Euro, bei einem Fördermittelanteil von acht Millionen Euro. 150 qualifizierte Arbeitsplätze wurden damit vor Ort geschaffen.

Im laufenden Jahr sollen noch circa 42 000 Platten die Werkshallen verlassen. 2019 sollen es rund 200 000 sein. Damit vergrößert sich die Produktionskapazität der Elbe Flugzeugwerke (EFW) um fast 50 Prozent. Diese Kapazitätserweiterung werde dringend benötigt, um die Auftragslage und das künftige Wachstum abzusichern, sagt EFW-Sprecher Christopher Profitlich. Vor allem die große Nachfrage nach dem Airbus 320 neo macht diese Steigerung notwendig.

In Kodersdorf und der Lausitz finde man genau das, was die Luftfahrtindustrie benötige: „Verlässliche und agile Mitarbeiter, eine zielorientierte Unterstützung durch die lokale und regionale Verwaltung und hervorragend ausgebaute Infrastruktur“, erklärte Andreas Sperl, Geschäftsführer der Elbe Flugzeugwerke. Für die Ansiedlung sei aber auch die Überzeugungsarbeit durch Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) ein wichtiger Faktor gewesen. Der verwies in einer Stellungnahme auf Kodersdorf als ein Beispiel für „die Kraft, die im ländlichen Raum vorhanden ist.“

Die Bauzeit für die 15 600 Quadratmeter große Halle hatte ESW-Geschäftsführer Sperl als sehr ambitioniert bezeichnet. Nur 15 Monate sind seit der Grundsteinlegung vergangen.

Insgesamt beschäftigen die Elbe Flugzeugwerke etwa 1 300 Mitarbeiter. (szo)