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Dienstag, 02.01.2018

Nach Werner braucht keiner fragen

Timo Werner ist auch nach einer Top-WM im Sommer praktisch unverkäuflich. Er ist das „Gesicht“ von RB Leipzig, sagt Vorstandschef Oliver Mintzlaff. Zu den steten Spekulationen um den FC Bayern und Trainer Ralph Hasenhüttl äußert er sich auch.

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Timo Werner soll auch künftig „das Gesicht“ von RB Leipzig bleiben
Timo Werner soll auch künftig „das Gesicht“ von RB Leipzig bleiben

© dpa/Jan Woitas

Leipzig. Auf dem Weg zur erhofften Dauer-Top-Adresse im deutschen Fußball will RB Leipzig Nationalstürmer Timo Werner so schnell nicht hergeben. Selbst nach einer möglichen Glanzleistung des 21 Jahre alten Angreifers bei der Fußball-WM in Russland in diesem Jahr können sich die Interessenten eines sparen: Den Anruf bei den Leipziger Clubbossen. Werner sei das Gesicht des Vereins, sagte RBL-Vorstandschef Oliver Mintzlaff in einem Interview „bild.de“ (Dienstag).

Werner kam im Sommer 2016 vom damaligen Absteiger VfB Stuttgart zum damaligen Aufsteiger nach Leipzig. Im März 2017 bestritt Werner sein erstes A-Länderspiel, zehn sind es mittlerweile insgesamt. Im vergangenen Sommer gewann er mit der deutschen Nationalmannschaft den Confed Cup in Russland, nachdem er die Saison als bester deutscher Torschütze in der Bundesliga abgeschlossen hatte.

„Er hat bei uns ganz große Schritte gemacht und wir planen langfristig mit ihm“, sagte Mintzlaff. Alles andere sei heute nicht vorstellbar: „Weder das Timo gehen möchte, noch das ein unfassbares unmoralisches Angebot kommt und wir überhaupt ansatzweise ins Grübeln kommen - und dann auch noch eine einvernehmliche Lösung sehen.“ Der Vertrag des antrittsstarken, torgefährlichen und technisch versierten Angreifers gilt noch bis Mitte 2020.

Man sei und werde auch kein Verkaufsclub, betonte Mintzlaff. Ziel des Vereins, der erst im Mai 2009 gegründet wurde, ist vielmehr, sich unter den Top-Vereinen in Deutschland zu etablieren. Das gelang gleich in der Premierensaison mit Platz zwei hinter dem deutschen Rekordmeister FC Bayern. Vor dem Beginn der Rückrunde mit dem Heimspiel am 13. Januar gegen den FC Schalke 04 in der Red Bull Arena belegen die Leipziger den fünften Platz. Mit einem Sieg könnten sie unter Umständen aber bereits wieder erster Bayern-Verfolger werden.

Begleitet werden dürfte auch die Rückrunde von Spekulationen um ein mögliches Engagement von RB-Trainer Ralph Hasenhüttl bei den Bayern, wenn Jupp Heynckes seinen Einsatz nach der laufenden Saison beim deutschen Rekordmeister wieder beendet. Anfragen aus München hat es bei den Leipzigern aber noch nicht gegeben. „Gemeldet hat sich bei uns bisher weder Bayern noch Dortmund“, sagte Mintzlaff. Hasenhüttls Arbeitspapier ist bis Ende Juni 2019 datiert.

„Kurz vor Weihnachten haben wir uns mit ihm ausgetauscht und für das Frühjahr verabredet, um über die Zukunft zu sprechen“, sagte Mintzlaff mit Blick auf einen erhofften neuen Vertrag mit dem 50 Jahre alten Österreicher. Hasenhüttl war wie Werner im Sommer 2016 nach Leipzig gewechselt. „Es geht auch für ihn darum, die nächste Entwicklungsstufe zu nehmen. Und wir werden dann nach Lösungen für eine gemeinsame Zukunft suchen“, sagte Mintzlaff. (dpa)

Leser-Kommentare

Insgesamt 3 Kommentare

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  1. Biker

    Wei überall so regiert auch im Profifußball das Geld. Solche Aussagen zur angeblichen Unverkäuflichkeit sind selten viel wert. Sollte Werner eine super WM spielen, kommen im Sommer sicher Angebote aus dem Ausland und ich glaube jenseits der 100 Mio. werden die Verantwortlichen von RB schwach.

  2. RB -FAN

    Biker -Sie können sicher sein ,wenn die Bosse von RB sagen er wird nicht verkauft dann ist dies so . RB - hat schlieslich genügend Kapital in Hinterhand und will in die absolute Spitzenposition . Richtig ist Ihre Aussage auch im Fussball regiert nur das Geld und davon hat Red Bull mehr als genug.

  3. glüwi

    @RB-FAN So viel Blödheit habe ich noch nicht gelesen. Klar wird Matteschiss den Werner verkaufen, Geld regiert die Welt, auch in Österreich. Solltest Du aber ein 11-jähriger Fahnenschwenker bei RB sein, dann sei Dir verziehen. Du musst noch viel im Fußballbereich lernen. Nun entschuldige Dich bei @Biker.

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