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Donnerstag, 03.01.2013

Nach Explosion: 600 Granaten auf Privatgrundstück geborgen

Uhlstädt-Kirchhasel. Nach einer Explosion am Silvesterabend in Thüringen, bei der einem Mann eine Hand abgerissen wurde, hat die Polizei auf dem Grundstück des 46-Jährigen rund 600 Granaten gefunden. Zu welchem Zweck der Mann die Granaten sammelte und woher er sie hat, sei unklar, sagte Polizeisprecher Eddy Krannich am Donnerstag. Der 46-Jährige schwebte noch in Lebensgefahr und konnte von den Ermittlern nicht befragt werden.

Die Explosion in dem Einfamilienhaus in Uhlstädt-Kirchhasel bei Rudolstadt war vermutlich von einer solchen Granate ausgegangen. Die Wucht der Detonation hatte dem 46-Jährigen eine Hand abgerissen. Die Ermittler fanden in dem Raum Teile einer Streugranate. Bei der Explosion gingen eine Zwischenwand und mehrere Fenster zu Bruch. Zu dem Zeitpunkt war auch der zwölf Jahre alte Sohn des Mannes im Haus. Er hielt sich laut Polizei im Obergeschoss auf und blieb unverletzt.

Karte

Die auf dem Grundstück zwischen Kisten und Unrat gefundenen Panzergranaten hauptsächlich russischer Herkunft wurden vom Munitionsräumdienst abtransportiert. (dpa)

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