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Dienstag, 10.04.2018

Nach Berlin und in den Mühlbach

Die Nossener Lesenacht beginnt für die jüngsten Literaturfreunde schon am Nachmittag.

Von Siiri Klose

Früh übt sich, wer ein Bücherwurm werden will. | Foto: pixabay
Früh übt sich, wer ein Bücherwurm werden will. | Foto: pixabay

Ausflüge per Literatur lassen sich schon mit den Allerkleinsten unternehmen. „Nelly und die Berlinchen“ entführt sie – wie der Titel schon sagt – auf einen Berliner Spielplatz, auf dem sich die Kindergarten-Freundinnen Hannah, Amina und Nelly treffen, mit ihrem Teddy spielen – bis der plötzlich entführt wird. Wie es weitergeht, lässt sich zur Nossener Lesenacht erfahren.

Lese-Klassiker und neue Geschichten aus der Region

Das Programm für die Jüngsten beginnt schon 16 Uhr am Marktbrunnen: Dort werden Schatzkarten verteilt, die durch den weiteren Nachmittag führen. Das Nelly-Buch hat sich die Stadtbibliothek ausgesucht. Es konnte nach dem gelungenen Crowdfunding einer Berliner Autorin und einer spanischen Illustratorin entstehen und ist mit so vielen witzigen Details versehen, dass es teilweise zum Wimmelbuch wird. Bei der Feuerwehr sind natürlich Feuerwehrgeschichten zu hören, und die Logopädie erzählt vom Grüffelo.

Das Lesepensum für größere Kinder, Jugendliche und Erwachsene beginnt 19 Uhr. Die Bäckerei Liebe macht sie beispielsweise mit dem Klassiker „Die Heiden von Kummerow“ von Ehm Welk bekannt. Schließlich muss auch die nachwachsende Generation erfahren, was es mit dem „Heiden-Döpen“ auf sich hat, und der Brauch eignet sich ja zudem hervorragend für die Freiberger Mulde. Mit Peter Braukmann, Astrid Lose und Ursula Schubert sind auch drei sächsische Autoren an den insgesamt elf Lese-Orten anzutreffen, die ihre regional verorteten Werke vorstellen.

Service:

Was: Nossener Lesenacht

Wann: 13. April, ab 16 Uhr

Wo: Nossen

Tickets: Eintritt frei

Internet: www.kuno-nossen.de