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Samstag, 21.11.2015

Mystische Mächte im Spiel

Die neue Apassionata-Show „Im Bann des Spiegels“ gastiert Mitte Dezember in Leipzig

Immer wieder beeindruckend sind die Leistungen, die die Akteure in Apassionata vollbringen und damit die Zuschauer begeistern.
Immer wieder beeindruckend sind die Leistungen, die die Akteure in Apassionata vollbringen und damit die Zuschauer begeistern.

© PR

Döbeln/Leipzig. Apassionata – Die ultimative Show für Pferdefans. Am 12. und 13. Dezember gastiert sie in der Arena Leipzig. Das Programm steht in diesem Jahr ganz im Zeichen von Magie, dem Streit mystischer Mächte und der Kraft des Guten: Im Wechsel von Szenen voll packender Spannung und berührender Poesie dreht sich die Geschichte um die Geschwister Amy und Tracy, die einander in einem bizarren Spiegelkabinett aus den Augen verlieren. Das Publikum gerät gemeinsam mit den Geschwistern in einen rätselhaften Bann, den es zu brechen gilt. In fremden Welten voller Wunder liegt die Lösung hinter den Spiegeln selbst verborgen …

Die Reise durch die magischen Kosmen führt die Schwestern an fantastische Orte und in ferne Länder, deren exotische Inszenierung einer vielfältigen Pracht an Kostümen und Requisiten Raum gibt. So geht es etwa über den Ozean, eskortiert von riesiIgen „Wellenrössern“: einer als mächtige Meeresbewohner ausgestalteten, unbändigen Reiterquadrille. Am abgelegenen asiatischen Hafen bahnt sich ein chinesischer Drache den Weg, und in einer quirligen Stadt findet ein rauschendes Maskenfest statt.

Manch dunkle Schergen

Bei ihren Abenteuern stellen sich Amy und Tracy allerdings so manch dunkle Schergen in den Weg: Auf mächtigen, schwarzen Friesenhengsten galoppiert etwa eine Formation des Sturms heran. Kühle Wächter mit hochklassigen Dressurpferden hüten die Säle des gläsernen Schlosses, und in den angrenzenden eisigen Wäldern geht eine wilde Jägerin um, ihr pfeilschnelles Quarter Horse in rasanter Aktion. Unterstützung finden Amy und Tracy im Land der Elfen sowie bei den beschwingten Bewohnern des Dschungels, deren Unerschrockenheit ihnen Mut verleiht: Die fröhliche Bande verblüfft mit verwegenen Sprüngen und Überschlägen vom Sattel aus. Von freilaufenden Pferden an den Ufern geheimnisvoller Gewässer geleitet, suchen die Mädchen nach und nach den Weg aus den Wirren des magischen Kabinetts.

Wie immer bei Apassionata erwartet die Besucher mit „Im Bann des Spiegels“ ein einmaliges Zusammenspiel aus Reitkunst, in Szene gesetzt durch wundervolle Kompositionen aus zauberhaften Lichtinstallationen, Bühneneffekten und emotionsgeladenen Rhythmen, Melodien und Tanzchoreografien. Neu sind diesmal Einlagen hochkarätiger Akrobatik auf und über der Erde, ebenso wie die Performance einer Ikone der Westernreiterei. Erstmals treten überdies niedliche Welshponys in der Show auf, und auch die große Freiheitsdressur überrascht, begeistert und berührt.

Die Vorstellungen beginnen in Leipzig am 12. Dezember um 15 und 20 Uhr und am 13. Dezember um 14 Uhr. Karten gibt es im DA-Treffpunkt Döbeln, Niedermarkt 4, Tel. 03431 67933511, und unter www.apassionata.com.

Freikarten

Der Döbelner Anzeiger verschenkt für die Show am Sonnabend, 12. Dezember, um 20 Uhr, zweimal zwei Freikarten. Wer gewinnen will, muss bis Montag, 24 Uhr, unter Tel. 0137 8664420 (50 Cent pro Anruf aus dem Festnetz, Mobilfunk abweichend) anrufen. Nennen Sie das Kennwort „Apassionata“, Ihren Namen und Ihre Adresse. Die Namen der Gewinner stehen am Dienstag im DA-Serviceteil.

Bevor die Show beginnt

..ist hinter den Kulissen schon lange und intensiv gearbeitet worden – von der Idee bis zur Realisierung vergeht über ein Jahr. Aus der Grundidee für „Im Bann des Spiegels“ entwickelte das „Kreativteam“ die konkrete Geschichte. Im Anschluss begannen die einzelnen Gewerke mit ihrer Arbeit. Von der Musik über Licht, Kostüme, Tanz und Bühnenbild bis hin zur Choreographie der Pferde soll alles ein stimmiges Gesamtbild erzeugen.

Für die Reiter und Akteure, die aus vielen verschiedenen Ländern kommen, ist das Zusammenfügen der unterschiedlichen Elemente eine große Herausforderung, selbst wenn sie den Sommer über trainiert und alles minutiös eingeübt haben. Mit Geduld und täglichen Proben erlernen Pferde und Reiter zwei Wochen vor der Premiere die neuen Szenen, die der Zuschauer dann in der fertigen Show sehen kann.

Doch auch in jeder Showstadt, in die Apassionata kommt, gibt es viel zu tun. Vor jedem Wochenende arbeitet eine 30 Mann starke Crew mehrere Stunden lang, um die Halle in eine Showbühne zu verwandeln. So verlegen sie als Untergrund für die Reitfläche 1 500 m² Reitbodenmatten, die im Anschluss mit mehr als 100 Tonnen Sand bedeckt werden. Für die richtigen Licht- und Soundeffekte kommen über 100 Movinglights und zahlreiche Lautsprecher zum Einsatz. Um alles mit Strom zu versorgen, verlegen die Techniker insgesamt knapp neun Kilometer Kabel.

Neben den Projektoren, Leinwänden und mehreren Nebelmaschinen besteht das Gepäck aus zahlreichen Requisiten und natürlich den Kostümen für die vier und zweibeinigen Stars. All das wird mit insgesamt sieben großen Lkw von Stadt zu Stadt transportiert. Da das mit reiner Muskelkraft kaum zu bewältigen ist, nimmt sich die Crew mehrere Radlader, Traktoren und Stapler zur Hilfe. Da auch die rund 50 Showpferde eine Unterkunft in jeder Stadt brauchen, werden in unmittelbarer Nähe zur jeweiligen Halle zwei große Stallzelte errichtet. Stallmanagerin Brigitte Munkert legt besonderen Wert darauf, die Boxen immer in der gleichen Reihenfolge zu belegen – Pferde sind Gewohnheitstiere und fühlen sich wohler, wenn nebenan wieder der Vierbeiner von letzter Woche steht. Für das leibliche Wohl der Pferde werden für jede Stadt 1 000 kg Pferdemüsli und Hafer sowie 70 Ballen Stroh und Heu angeliefert. Da wundert es nicht, dass die Reiter bis zu 60 Kubikmeter Pferdemist jede Woche beseitigen müssen. Kaum ist die letzte Vorstellung in der Showstadt vorüber, wird innerhalb von zehn Stunden alles abgebaut, auf die Lkw verladen und an den nächsten Spielort gebracht.

Zahlen und Fakten zur Show

etwa 90 Mitwirkende vor und hinter den Kulissen

51 Tiere (50 Pferde und 1 Esel)

neun Paletten Späne und fünf Rundballen Stroh pro Show-Wochenende

bis zu zwei Stallzelte mit 54 Pferdeboxen und acht Materialboxen

zwei Gabelstapler

zwei Hebebühnen

drei Radlader

zwei Bodennebelmaschinen

135 Tonnen Reitsand

120 Kostüme

ein Showpodest

80 Meter Catwalk (Reitbahnumrandung)

ein Flugmond (Durchmesser zwei Meter)