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Dienstag, 25.10.2016

Muster, Muster an der Wand ...

... wer ist das Schönste im ganzen Land? Bei Tapeten sind neue Motive angesagt. Wer es uni mag, setzt auf die Kraft der Farben.

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Dezenter Begleiter für auffällige Polster ist die weiße Wand mit aufgesetzten Leisten.
Dezenter Begleiter für auffällige Polster ist die weiße Wand mit aufgesetzten Leisten.

© Foto: Verband der Deutschen Möbelindustrie VDM

  • Dezenter Begleiter für auffällige Polster ist die weiße Wand mit aufgesetzten Leisten.
    Dezenter Begleiter für auffällige Polster ist die weiße Wand mit aufgesetzten Leisten.
  • Indirektes LED-Licht im Schlafzimmer und gedeckte, dunkle Farben erwärmen die Atmosphäre und die Sinne.
    Indirektes LED-Licht im Schlafzimmer und gedeckte, dunkle Farben erwärmen die Atmosphäre und die Sinne.
  • Die Natur als Vorbild: heimischer Wald
    Die Natur als Vorbild: heimischer Wald
  • Zwei Trends in einem: Grafische Muster und Schwarz-Weiß, z.B. als Schraubenlinien
    Zwei Trends in einem: Grafische Muster und Schwarz-Weiß, z.B. als Schraubenlinien
  • Die Natur als Vorbild: exotischer Dschungel
    Die Natur als Vorbild: exotischer Dschungel
  • Zwei Trends in einem: Grafische Muster und Schwarz-Weiß, z.B. Punkte
    Zwei Trends in einem: Grafische Muster und Schwarz-Weiß, z.B. Punkte
  • Die Natur als Vorbild: klassische Blütenpracht
    Die Natur als Vorbild: klassische Blütenpracht
  • Streifen können Räume optisch vergrößeren.
    Streifen können Räume optisch vergrößeren.

Satt gesehen an der weißen Raufasertapete zu Hause? Lust auf Veränderung? Dann kommen hier frische Ideen für eine neues Raumgefühl. Und psst: Es müssen ja nicht gleich alle 4Wände sein ...

1. Schwarz und weiß

Schwarz-Weiß ist ein echter Stilklassiker. Nicht nur in der Mode, auch an der Wand sind Kontraste angesagt. Das Power-Duo ist minimalistisch, zeitlos und lebt von spannenden optischen Effekten. Dabei setzen Tapeten in Schwarz-Weiß ein klares Einrichtungsstatement und passen völlig unkompliziert zu jedem Wohnstil. Allerdings: Ene Tapete mit schwarzem Grund kann großartig aussehen, erfordert aber auch ein bisschen Mut. Etwas weniger düster sind grau-weiße Varianten.

2. Wie im Urlaub

Kühle Blau- und Aquatöne, exotisches Grün und verführerische Eiscremefarben wecken Urlaubsgefühle. Grüntöne wirken generell schon beruhigend, harmonisch und entspannend. Wer Fernweh hat, holt sich den Dschungel einfach in die Wohnung. Das üppige Blätterdesign erinnert an Schatten spendende Wälder oder Urlaub unter Palmen. Den besonderen Frischekick bekommt Grün in Kombination mit Weiß. Maritime Streifen machen Lust auf Sommer und Strand und stillen unsere Sehnsucht nach dem Meer. Besonders schön kommen sie als klassische Blau-Weiß-Kombination zur Geltung. Sie passen aber auch hervorragend zu warmen Sandtönen, weißem Holz, dunklem Blau und Wohnaccessoires mit Motiven aus dem Meer und der Seefahrt.

3. Endloser Sommer

Zarte Pastelltöne wie Rosa, Creme, Mint und Apricot haben den Sommer im Gepäck. Die pastelligen Verführer schmeicheln dem Auge und zaubern ein verträumtes Sommerflair ins Haus. Das Sommerfeeling wird perfekt durch ein verspieltes Blütenmotiv – romantisch, feminin und sehr dekorativ.

4. Punkte, Kreise, Rauten

Punkte, Kreise, Rauten und expressive
Linien – grafische Muster bieten dem
Auge Abwechslung und verleihen Räumen ein lebendiges Ambiente. Sie liegen im Trend, ihr Einsatz verlangt aber auch ein wenig Fingerspitzengefühl. Denn durch ihre visuelle Präsenz beinflussen
sie die Wirkung eines Raumes – von klar und puristisch bis dynamisch oder
glamourös.

5. Schicke Streifen

Ein Sonderfall bei den grafischen Mustern sind die Streifen: Sie sind absolut angesagt und echte Alleskönner bei der Wandgestaltung. Kein Wunder, mit ihnen kann man wunderbar tricksen – je nachdem, ob sie hoch oder quer tapeziert werden. Soll ein Raum optisch an Höhe gewinnen, tapeziert man Streifen am besten längs. Wer einen hohen Raum hat, erreicht mit quer tapezierten Streifen nicht nur Weite, sondern bringt auch einen neuen, coolen Look an die Wand.

6. Die Kraft der Farben

Wem Muster zu viel sind, der kann auch mit einer gezielt eingesetzten Wandfarbe den Raum und damit sein Wohngefühl komplett verändern. „Jede Farbe hat eine eigene Wirkung. Diese gilt es bei der Schlafzimmerplanung besonders zu beachten. Hier eignen sich vor allem kühle Farben aufgrund ihrer beruhigenden Ausstrahlung“, so Dirk-Uwe Klaas, Hauptgeschäftsführer vom Verband der Deutschen Möbelindustrie (VDM). Dazu zählen beispielsweise Blau und Violett in ihren Farbnuancen. So unterschiedlich jeder Mensch ist, so verschieden sind auch die bevorzugten Farbwelten. Wer etwa generell schlechter schlafen kann oder von ängstlicher Natur ist, für den wirkt Blau besonders entspannend. Violett hat einen eher meditativen Charakter und eignet sich gut zum Relaxen. Auch kühle Naturtöne wie Braun oder Grün – vor allem in Kombination mit Holz – verströmen Behaglichkeit und Wärme, die sich direkt positiv auf das Wohlbefinden auswirkt. Warme Farben wie Rot, Orange oder Gelb wirken anregend und stimulierend und sollten eher im aktiveren Umfeld wie im Arbeits- oder Hobbyzimmer verwendet werden. Allerdings: Zu viel und/oder grelles Rot kann auch als aggressiv empfunden werden.PM/ih