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Dienstag, 23.03.2004

Münsteraner Studenten schufen Modelle fürs Schocken-Museum

Seit Monaten wird zwischen Chemnitz und Dresden um die Über-reste unserer Altvorderen gestritten. Im Herbst soll über die Zukunft des ehemaligen „Kaufhaus Schocken“ als sächsisches Landesmuseum für Vorgeschichte endlich entschieden werden. Wie die historische Schau aussehen könnte, darüber haben sich Architekturstudenten aus Münster Gedanken gemacht.

Das Ergebnis ist seit gestern in der Jacobikirche zu sehen. Neun Modelle mit laternengroßen Beschreibungen laden zum virtuellen Museumsbesuch ein. „Mendelsohn hätte seine Freude daran gehabt“, lobte Landesarchäologin Judith Oexle mit Blick auf den berühmten Schocken-Architekten. Und Baubürgermeisterin Petra Wesseler gab sich optimistisch: „Wir warten nur noch auf verbindliche Zusagen aus Dresden. Dann können wir endlich mit dem echten Architektenwettbewerb beginnen.“Die Schau ist bis zum 17. April (Montag bis Sonnabend, 11 bis 17 Uhr) zu sehen. Eintritt frei. (pap)