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Mittwoch, 03.01.2018

Mittelstand für neue Spreebrücke

Bautzen diskutiert eine neue Querung übers Spreetal. Jetzt meldet sich ein wichtiger Verband zu Wort.

Ein vergrößerter Touristikparkplatz und eine Füßgängerbrücke über die Spree ist Inhalt eines Entwurf, den der Dresdner TU-Professor Manuel Bäumler der Stadt Bautzen empfehlen. Die Stadt diskutiert jetzt darüber.
Ein vergrößerter Touristikparkplatz und eine Füßgängerbrücke über die Spree ist Inhalt eines Entwurf, den der Dresdner TU-Professor Manuel Bäumler der Stadt Bautzen empfehlen. Die Stadt diskutiert jetzt darüber.

© Repro: Uwe Soeder

Bautzen. Der Mittelstandsverband BVMW spricht sich für einen raschen Bau der Fußgängerbrücke über das Spreetal in Bautzen aus. Die geplante Brücke sei eine weitere Attraktion für die Stadt und die gesamte Oberlausitz. Zudem fordert der Verband eine Diskussion über die Frage, wo Bautzen in 20 Jahren stehen will. An diesem Prozess müssten sich viele Bürger beteiligen. Ein lebendiger Dialog habe die Stadt immer vorangebracht. Der BVMW Oberlausitz wolle dazu seinen Beitrag leisten – zum Beispiel durch die Organisation von Kommunalforen mit Bautzens Oberbürgermeister.

Unterstützung für das Brückenprojekt kommt auch vom Innenstadtverein. Die Bautzener sollten keine Angst vor Neuem haben, sagte der Vorsitzende Jan Kubasch vor wenigen Tagen der SZ. Das Bauwerk könne dazu beitragen, dass mehr Touristen nach Bautzen kommen und die Stadt lebendiger werde. Positiv bewertet der Händlerverein auch die geplante Erweiterung des Großparkplatzes an der Schliebenstraße im Zuge des Brückenprojekts. (SZ)