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Montag, 20.03.2017

Mit Sicherheit länger besser Hören

07.00 Uhr - Wenn Conny Punkt Sieben seinen Presslufthammer einschaltet, ist es im Umkreis der Baustelle vorbei mit der Ruhe.

Was nützt ein gesunder Körper, wenn das Gehör kaputt ist. Conny trägt auf der Baustelle professionellen Gehörschutz — und nicht nur dort. Foto: Fotolia
Was nützt ein gesunder Körper, wenn das Gehör kaputt ist. Conny trägt auf der Baustelle professionellen Gehörschutz — und nicht nur dort. Foto: Fotolia

Wenn Conny Punkt Sieben seinen Presslufthammer einschaltet, ist es im Umkreis der Baustelle vorbei mit der Ruhe. Nur den muskulösen Mann an der donnernden Maschine stört der Krach nicht. Seine Ohren sind geschützt. Lärmschwerhörigkeit ist die häufigste Berufskrankheit in der Bauwirtschaft. Dabei sind Gehörschäden vermeidbar. Beträgt die durchschnittliche Lärmbelastung an einem achtstündigen Arbeitstag 80 Dezibel — das entspricht einer stark befahrenen Straße — sind Unternehmen verpflichtet, ihren Arbeitern Gehörschutz bereitzustellen. Ab 85 Dezibel müssen die Beschäftigten ihn tragen. Und Connys Presslufthammer schafft es locker auf fast 120 Dezibel.

Am häufigsten kommen auf dem Bau Gehörschutzstöpsel und Kapselgehörschützer zum Einsatz. Conny trägt eine sogenannte Otoplastik. Diese haben zwar einen höheren Anschaffungspreis, verfügen aber auch über einen hohen Tragekomfort. „Dieser innovative Gehörschutz, zum Beispiel der ePro-X von Audia, wird individuell nach Maß gefertigt und angepasst“, sagt Birgit Kahl, Inhaberin von Hörgeräte Kahl in Freital und Dresden. „Dazu formen wir die innere Ohrmuschel und den äußeren Teil des Gehörgangs mit einem Abdruckmaterial ab.“ Nach diesem Modell wird der Gehörschutz hergestellt. Er verschließt den Gehörgang, ohne bei normaler Kopfhaltung einen besonderen Druck auf die Gehörgangswand auszuüben. Bei einigen Modellen ist sogar eine Anpassung der Schalldämmung durch verschiedene Filter möglich.

Conny ist froh, dass sein Chef in solchen innovativen Gehörschutz investiert hat. Unter den kopfhörerähnlichen Kapselschützern hat er immer extrem geschwitzt. Leisten konnte sich das Unternehmen den etwas teureren Schutz, weil die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft die Anschaffung gefördert hat. „Bedingung ist, dass wir eine Funktionskontrolle und eine Wiederholungsprüfung im Abstand von zwei Jahren durchführen“, erläutert die Hörakustik-Meisterin.

Conny ist übrigens Stammkunde bei Hörgeräte Kahl. Nicht, weil er schon schlecht hört, sondern weil er länger besser hören will. Und da gibt es für viele Gelegenheiten den jeweils optimalen Gehörschutz. So trägt er die Racing Plastik Alpine, wenn er auf seine Yamaha steigt, um ein paar schnelle Runden auf den Landstraßen zu drehen. Die individuelle Rennplastik aus weichem Silikon mit Windabweiser ist gut unterm Helm tragbar und dämmt optimal hochtonigen Lärm.

Und wenn Conny abends als Drummer seiner Metal-Band den Rhythmus vorgibt, dann hat er eine maßgefertigte Monitorplastik im Ohr, die ihn nur das hören lässt, was er wirklich zum Trommeln braucht. Genießt er dagegen mal klassischen Töne, nutzt er seine EAR:FY In-Ear Kopfhörer, die hochwertigste Soundtechnologie mit perfektem Sitz vereinen und somit ein höchst anspruchsvolles Hörerlebnis ermöglichen.

Seiner Frau hat Conny SleepSoft Ohrstöpsel geschenkt. Denn wenn’s mal ein Bierchen mehr war, wird sein Schnarchen etwas lauter. Die weichen Filter dämpfen störende Geräusche, während die Türklingel oder der Wecker noch gut zu hören sind. Und für die Flugreise im Sommer spendiert er der Familie Sanohra® Fly. Die Ohrstöpsel regulieren Druckveränderungen vor dem Trommelfell und unterstützen das Ohr, sich wechselnden Druckverhältnissen schmerzfrei anzupassen.

All diese Dinge gibt es bei Hörgeräte Kahl. Der Weg zum Hörgeräte-Akustiker lohnt sich also schon bevor man ein Hörgerät braucht — damit man es nie oder erst viel später nötig hat. Tilo Harder


Hörgeräte Kahl
Dresdner Straße 243 | 01705 Freital
Telefon: 0351 6493103| Telefax: 0351 6493106
info@hoergeraete-kahl.de
www.hoergeraete-kahl.de