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Freitag, 04.08.2017

Mit Ruhm

FILMBIOGRAFIE: „Dalida“ von Lisa Azuelos

Dalida suchte die Liebe und fand den Erfolg. | Foto: NFP marketing & distribution GmbH
Dalida suchte die Liebe und fand den Erfolg. | Foto: NFP marketing & distribution GmbH

Das Lied „Am Tag als der Regen kam“ war ihr größter Hit. „Ciao, Ciao, Bambina“, „Besame Mucho“, „Gigi L‘Amoroso“, „Laissez-moi danser“ oder „Paroles Paroles“ hießen andere. 2000 Lieder hat sie aufgenommen. Dalida war Sängerin und schillernde Persönlichkeit, jedoch hat sich ihr Ruhm nicht ganz so stark gehalten wie der vergleichbarer Künstler und Künstlerinnen. Vielleicht auch deshalb taten sich die Franzosen schwer mit dem Film über sie. Frankreich war Dalidas Wahlheimat.

1933 wurde sie im ägyptischen Kairo geboren, 1987 starb sie einen tragischen Tod. Dazwischen lebte Dalida ein filmreifes Leben, das ihr erstes Konzert im legendären Olympia in Paris 1953 ebenso umfasste wie den Beginn der Disco-Ära, ihre spirituelle Entdeckungsreise nach Indien oder den auch weltweiten Erfolg. Dalida war eine unkonventionelle, moderne, vielschichtige, tragische Frau in konventionellen Zeiten mit einzigartigem Talent und unvergleichlicher Ausstrahlung Mit über 150 Millionen verkauften Tonträgern zählt sie nach wie vor zu den erfolgreichsten Sängerinnen der Welt. Als erste Interpretin überhaupt erhielt sie eine diamantene Schallplatte.

„Dalida“ als Filmbiografie für eiserne Fans wurde von Lisa Azuelos („LOL – Laughing Out Loud“) inszeniert. Sie sagt: „Um ganz ehrlich zu sein, war ich eigentlich gar kein Fan von Dalida, bevor ich mit der Arbeit an dem Film begann. Vielmehr wurde sie mir von außen ein wenig aufgedrängt. Doch sobald ich anfing, ein wenig zu ihrem Leben zu recherchieren, empfand ich eine große Empathie für sie. Und je mehr Zeit verging, desto stärker wurde das Band zwischen mir und ihr. Dalida war viel mehr als eine Frau, die viele Rekorde brach. Ihr Ruhm war genauso groß wie ihre Einsamkeit.“

„Dalida“ startet nur im Programmkino Ost, DD.