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Montag, 10.08.2015

Mit Olaf Ludwig durch Dresden

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Am Anfang vorneweg wie immer: Olaf Ludwig fährt mit Nummer 12044 als Prominentester beim Skoda-Velorace. Die Radsportlegende war aber nur am Start in der vordersten Reihe. Danach ordnete sich der einstige Friedensfahrtheld ins Feld ein.
Am Anfang vorneweg wie immer: Olaf Ludwig fährt mit Nummer 12 044 als Prominentester beim Skoda-Velorace. Die Radsportlegende war aber nur am Start in der vordersten Reihe. Danach ordnete sich der einstige Friedensfahrtheld ins Feld ein.

© Ronald Bonß

Der Name eines einstigen Friedensfahrers lockte und das gute Konzept. Beim dritten Skoda-Velorace starteten 1 604 über die Jedermann-Distanzen – trotz tropischer Hitze. Von den ursprünglich Gemeldeten traten nur 50 nicht an. Von den sechsjährigen Luisa Michel und Jan Lieschke bis zu Elke Momsen (68) und Peter Dreher (80) waren alle Altersklassen vertreten. Der Durchschnitt lag bei 39,8 Jahren. Zehntausende Besucher verfolgten die Rennen an der Strecke oder vergnügten sich beim Familienradfest auf dem Theaterplatz.

Allein 640 Radler traten in der Königsdistanz über 105 Kilometer an. Bianca Brückner (2:21:05,15 Std.) und Vorjahressieger Daniel Knyss (2:20:46,14) durften bei der Zieldurchfahrt ihre Erfolge bejubeln. „Zu Beginn war es anstrengend, wirklich dranzubleiben“, gestand Bianca Brückner. „Nach drei Runden habe ich gemerkt, dass es gut läuft.“ Männer-Sieger Daniel Knyss sagte: „Unsere Gruppe hat sich früh abgesetzt und gut gearbeitet. Es gab viele Attacken, aber ich war mir recht sicher, dass ich im Endspurt gute Karten habe.“

Wolfgang Friedemann, Vizepräsident Sport des veranstaltenden Vereins Internationale Sachsen-Tour, lobte: „An beiden Renntagen haben die Sportler trotz der hohen Temperaturen großartige Leistungen gezeigt.“ Erstmals konnte man sich für das Team von Olaf Ludwig bewerben. Die Radsport-Legende war zufrieden: „Am Ende haben wir die Plätze 300 bis 303 belegt. Wichtig war uns, dass wir gemeinsam starten und gemeinsam ins Ziel gekommen.“ (SZ)

Leser-Kommentare

Insgesamt 4 Kommentare

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  1. kein Fan

    Wozu so ein Semiprofessionelles Raderennen? Es gibt doch in Sachsen schon das SZ-Fahrradfest. Auch wenn ich kein Fahrradfahrer bin, habe ich gern an der Kreuzung gewartet, als die Freizeitradler, Familien mit Kindern zum SZ-Fest vorbei geradelt sind. Alles war gut organisiert, der Verkehr wurde nur minimal behindert. Gestern habe ich nur Kampfradler auf teuren Hightech-Rädern gesehen, die sich bei 38 Grad Celsius ihren Adrenalinschub geholt haben. Wem nützt es? Herrn Friedemann. Der einst als "Retter" der Friedensfahrt angetretene Herr, spätere Sachsen-Tour-Veranstalter ist nur darauf bedacht, sich neue Einnahmen zu erschließen. Sicher denkt noch manche Sparkasse daran, wie sie zur Sachsen-Tour "freiwillig" tausende DM "spenden" durfte, nur damit der Sparkassenvorstand dem Etappensieger die Hand schütteln konnte. Nachdem also auch dafür die Sponsoren abgesprungen sind, wird wieder eine neue Geldquelle erfunden.

  2. kein Fan

    Nachtrag. In Zeiten, in denen durch Doping belastete Profiradrennen zu Recht in der Kritik stehen, bringt Herr Friedemann mit Olaf Ludwig einen anerkannten "Dopingexperten" als Aushängeschild. Die Organisation des Profirennens war übrigens katastrophal. Keine Ausschilderung, keine Zuschauer - sagt alles aus über die Sinnhaftigkeit dieser Veranstaltung. Vielleicht kann die SZ mal zur Karriere des Herrn Friedemann und seinen Sponsoringaktivitäten recherchieren. Gäbe einen guten Artikel auf Seite 3.

  3. Radfahrer

    Obwohl ich auch gern und viel Fahrrad fahre, aber bei diesen Temperaturen muss man schon reichlich lange weile haben um sich so etwas anzutun.

  4. Hugo

    ...und alle anderen Besucher der Stadt wurden behindert! Warum? Wer, zum Teufel, stimmt diesen Sperrungen zu? Können die Radler nicht auf dem Homtrainer strampeln und Ökostrom erzeugen?

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