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Mittwoch, 20.01.2016

Missbrauchsverdacht nicht erhärtet

Blick auf das Georg-Arnhold-Bad.
Blick auf das Georg-Arnhold-Bad.

© Christian Juppe

Der dringende Tatverdacht gegen einen 19-jährigen Asylbewerber aus Afghanistan hat sich nicht bestätigt. Der Heranwachsende soll am Sonnabendnachmittag angeblich vier Mädchen beim Baden im Georg-Arnhold-Bad begrapscht haben. Die 11 bis 13 Jahre alten Kinder verständigten sofort den Bademeister.

Die Polizei stellte noch im Bad die Personalien des Verdächtigen und seiner beiden Begleiter fest. Nach Aussage der 13-Jährigen – ihr wurde im Wasser an ihre vom Badeanzug bedeckte Brust gefasst – kommt der 19-Jährige nicht als Täter infrage. Nach Aussage des Kindes hatte der Verdächtige nicht die körperlichen Merkmale des Täters. Das sagte Lorenz Haase, Sprecher der Staatsanwaltschaft, am Dienstag. „Wir ermitteln nicht mehr wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern gegen ihn.“ Der Heranwachsende stehe jedoch noch im Verdacht „tätlicher Beleidigungen“. Die drei weiteren Mädchen seien ebenfalls beim Baden an Bauch, Beinen und am Rücken angefasst worden, nicht an ihren Geschlechtsteilen. (lex)