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Freitag, 04.03.2016

Mieten steigen um 20 Prozent

Ein Drittel ihres Einkommens geben die Dresdner mittlerweile fürs Wohnen aus.
Ein Drittel ihres Einkommens geben die Dresdner mittlerweile fürs Wohnen aus.

© dpa

Ein Drittel ihres Einkommens geben die Dresdner fürs Wohnen aus – vier Prozentpunkte mehr als noch 2008. Das geht aus dem neuen Wohnungsmarktbericht der Stadt hervor. Grundlage sind Daten aus dem Jahr 2014. Für ganz Dresden ist eine durchschnittliche Kaltmiete von 5,74 Euro pro Quadratmeter ermittelt worden. Einschließlich Heizung und Warmwasser sind es 8,10 Euro. Damit sind die Mieten seit 2006 um etwa 20 Prozent gestiegen. Eine Zunahme, die in etwa auf dem Niveau der Teuerungsrate liegt und daher als moderat gilt, schätzt die Verwaltung ein. Allerdings stiegen die Löhne langsamer.

Zwischen 2011 und 2013 sind deutlich mehr Wohnungen gebaut worden als in den Jahren vorher – im Schnitt etwa 1 000 pro Jahr. Der Bauschwerpunkt werde sich in den nächsten Jahren auf die Quartiere in der City sowie innenstadtnahe Bereiche konzentrieren, so die Stadt. Der Flüchtlingsstrom und seine Folgen für den Wohnungsmarkt konnten noch nicht mit aufgenommen werden. (SZ/sr)