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Montag, 02.10.2017

Meißner feierten gelöst, entspannt und friedlich

Gewerbevereinschef Uwe Reichel ist mit dem Verlauf des Festes sehr zufrieden.

Uwe Reichel ist der Chef des Gewerbevereines Meißen, der zum 14. Mal das Meißner Weinfest organisiert hat.
Uwe Reichel ist der Chef des Gewerbevereines Meißen, der zum 14. Mal das Meißner Weinfest organisiert hat.

© Claudia Hübschmann

Herr Reichel, welches Erlebnis ist Ihnen von den vergangenen drei Weinfesttagen besonders in Erinnerung geblieben?

Wie immer ist der Festumzug der heimliche Höhepunkt des Weinfestes. Auch wenn es in diesem Jahr teilweise ein wenig genieselt hat, haben sich die vielen Winzer, Vereine und Unternehmen wieder viel Mühe mit toll geschmückten Umzugsbildern und Kostümen gegeben, das ist immer wieder toll anzusehen. Für uns ist natürlich auch das Abschlussfeuerwerk jedes Mal ein Höhepunkt.

Wie schätzen Sie die Stimmung unter den Besuchern ein?

Die Stimmung unter den Weinfestbesuchern war sehr entspannt und gelöst. Die Meißner feiern friedlich mit ihren Gästen den Meißner Wein. Man trifft sich, man feiert gemeinsam und genießt die Heimat.

Welche Rückmeldungen haben Sie bisher von den Wirten und Händlern erhalten?

Insgesamt sehr positive. Die Mischung an Ständen war abwechslungsreich und ausgewogen, sodass auch jeder sein Geschäft machen konnte. In diesem Jahr hatten wir auch besonders darauf geachtet, dass keine Dopplungen vorkamen oder zu viele Stände mit ähnlichem Sortiment auf einem Platz standen.

Im Vorfeld hatten die Gastronomen um mehr Kühlmöglichkeiten gebeten. Haben diese ausgereicht?

Ja, das hat in diesem Jahr prima geklappt. Mit Hilfe vom Karosseriebau Hempelt konnten zusätzliche Kühlkapazitäten für die Winzer am Markt bereitgestellt werden, sodass die Wege deutlich kürzer waren und die Besucher die gekühlten Getränke schneller genießen konnten.

Was sagen Sie zum Abschneiden der Sächsischen Weinkönigin beim Wettbewerb um die deutsche Krone?

Tja, das hat nun auch in diesem Jahr leider wieder nicht geklappt, obwohl wir mit der Frederike Wachtel eine tolle Weinkönigin ins Rennen geschickt haben. Aber am Ende kann immer nur eine Deutsche Weinkönigin werden und unsere „Freddie“ bleibt dem Elbland so noch ein bisschen länger erhalten.

Die Fragen stellte Peter Anderson.