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Dienstag, 14.12.2010 Leisnig

Mehr als 700 Unterschriften für den Radweg

Gestern haben Mathias Voigtländer und Dieter Kunadt ihre Beschwerde an den Petitionsausschuss des Landtages abgeschickt.

Von Heike Stumpf

Weil sie mit Plänen des Straßenbauamtes Chemnitz nicht einverstanden sind, wenden sich die zwei Leisniger an den obersten Beschwerdeausschuss im Freistaat – den Petitionsausschuss des Landtages. Dorthin ist ein Brief aus Leisnig unterwegs. Ziemlich stark ist der deshalb, weil allerhand Listen beigelegt sind. Immerhin 704 Menschen haben mit ihrer Unterschrift bekundet, dass sie den Wunsch nach einem Radweg an der Staatsstraße 44 von Leisnig nach Brösen nachvollziehen und die Bemühungen darum unterstützen.

In ihrem Schreiben begründen Mathias Voigtländer und Dieter Kunadt, warum sie einen Radweg für notwendig erachten: In ihren Augen ist der Weg wichtig für die Ortsteil- und die gewünschte touristische Entwicklung. Außerdem wäre der Weg aus Gründen der Sicherheit ein großes Plus. Viele Radfahrer halten es durchaus für gefährlich, auf der S44 unterwegs zu sein. Steigen wird die Verkehrsbelastung auf dieser Straße zukünftig noch, weil das Fliesenwerk Kerateam sein neues Lager über die S44 anfahren lässt.

Das Straßenbauamt hat im laufenden Planfeststellungsverfahren für den Ausbau der S44 keinen Radweg vorgesehen, weil empfohlene Kennziffern für einen separaten Radweg nicht gegeben sind. So müssten in Spitzenzeiten 90 Radfahrer pro Stunde unterwegs sein. Bei der Zählung 2005 waren es elf.