Samstag, 24.11.2012
Lößnitzdackel steht wieder unter Dampf
Die Bauarbeiten an der Schmalspurbahn-Strecke wurden pünktlich beendet. Gekostet haben sie insgesamt 100.000 Euro.
Ab dem heutigen Sonnabend dampft die Lößnitzgrundbahn wieder von Radebeul-Ost nach Radeburg, womit auch der Ersatzverkehr mit Bussen wieder entfällt.Während der herbstlichen Sperrpause vom 1. bis 23. November wurden an der Strecke einige Umbau- und Sanierungsarbeiten realisiert. Schwerpunkt war die Verlängerung des Bahnsteiges am Haltepunkt Cunnertswalde. Dabei wurde der Bahnsteig auf einer Länge 140 Meter mit Mineralgemisch hergestellt. „Gerade bei Veranstaltungen wie dem Schmalspurbahnfestival sind wir mit besonders langen Zügen unterwegs, die bisher nicht komplett an den Bahnsteig passten“, sagt Mirko Froß, Leiter Infrastruktur bei der Lößnitzgrundbahn. Zudem werde der Haltepunkt Cunnertswalde häufig für eine kleine Wanderung Richtung Wildgehege und Fasanenschlösschen genutzt. „Mit der Verlängerung des Bahnsteiges wird das Ein- und Aussteigen für die Reisenden erleichtert“, ergänzt Froß.
Neben den Arbeiten am Bahnsteig hat sich entlang der gesamten Strecke einiges getan. So wurden Schienenschweiß- und -stopfarbeiten ausgeführt sowie Entwässerungsanlagen instand gesetzt. Die gesamten Maßnahmen an der Infrastruktur der Lößnitzgrundbahn haben ein Investitionsvolumen von 100 000 Euro.Die Sperrung war zudem notwendig geworden, damit im Rahmen des S-Bahn-Ausbaus in Radebeul-Ost die erforderlichen Arbeiten entlang der Anlagen der Lößnitzgrundbahn durchgeführt werden konnten.
Auch die Dampflokomotiven wurden instand gesetzt und gewartet, um für den Zugbetrieb gerüstet zu sein. (SZ)