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Samstag, 30.07.2016

Linke und rechte Proteste zur Einheitsfeier erwartet

Tatjana Festerling ruft einmal mehr zum Protest auf.
Tatjana Festerling ruft einmal mehr zum Protest auf.

© Sven Ellger

Dresden richtet in diesem Jahr unter dem Motto „Brücken bauen“ die Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit aus. Dabei könnte es jedoch zu Ausschreitungen und einem größeren Polizeieinsatz kommen.

So rufen die Ex-Pegida-Frontfrau Tatjana Festerling und der als Ed, der Holländer bekannte Rechtspopulist Edvin Wagenfeld für den 3. Oktober zu einer Kundgebung nach Loschwitz, die vor allem gegen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gerichtet ist. Dabei soll unter anderem ein Mitglied der rechtsextremen Band Kategorie C auftreten. Die Gruppe hatte bei den Krawallen der „Hooligans gegen Salafisten“ von Köln Ende 2014 gespielt. Festerling hat schon mehrfach Sympathie für die Hooliganszene und die Krawalle von Köln bekundet.

Auch die linksextreme Szene ruft zu Aktionen am 2. und 3. Oktober auf. So will das Bündnis „Solidarity without limits“ die Feierlichkeiten nicht ungestört stattfinden lassen. Das Bündnis bestehe aus linksradikalen Gruppen aus Dresden, wie ein Sprecher mitteilt. Auch andere linke Bündnisse planen offenbar Aktionen. (SZ/two)