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Freitag, 03.11.2017

Letzte Etappe am Elbehotel

Der Investor sieht fast alle seine Pflichten erfüllt. Der künftige Restaurantbetreiber wartet weiter.

Von Kay Haufe

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Dieses Foto ist schon wieder Geschichte: Die provisorischen Hütten und Container im Biergarten des Loschwitzer Elbehotels sind abgebaut. Stattdessen soll ein Ausschankhaus aus Holz errichtet werden, aus dem heraus verkauft wird.
Dieses Foto ist schon wieder Geschichte: Die provisorischen Hütten und Container im Biergarten des Loschwitzer Elbehotels sind abgebaut. Stattdessen soll ein Ausschankhaus aus Holz errichtet werden, aus dem heraus verkauft wird.

© Christian Juppe

Ende November will Thomas Diller den Restaurantbereich des Elbehotels an die Gastronomen der Firma WOK übergeben. „Diesen Termin halte ich“, ist der Immobilienbesitzer aus Schwaben überzeugt. Selten hat er sich seit 2005 auf ein Datum festlegen wollen. Damals begannen die Arbeiten am denkmalgeschützten Gebäude unterhalb des Blauen Wunders. Doch seither ging es nur schleppend und mit großen Unterbrechungen voran. Über die Ursachen will Diller heute nicht mehr reden, schon gar nicht über diverse Architekten, die stets nur zeitweise am Haus geplant haben. Auch nicht über die Bezahlung der Baufirmen, von der einige behaupten, dass die nur schleppend erfolgt sei. „Es hat ständig neue Anforderungen des Denkmalschutzes gegeben“, wirft er ein. „Doch schauen Sie sich um. Wir haben die hintere Fassade fertig gestrichen. Jetzt müssen außen nur noch die Medienanschlüsse gebaut werden.“

Nerven wie Stahl hat Andreas Wünsche in den letzten Jahren entwickelt. Ohne die hätte der Gastronom das Verstreichen Dutzender Zusagen des Investors nicht verkraftet. Heute sagt er: „Ich nehme das Restaurant nur ab, wenn auch das Außengelände mit Parkplätzen fertig ist.“ Eigentlich wollte er bereits 2006 sein Lokal eröffnen. Die letzte Zusage von Investor Diller wurde für Weihnachten 2017 gegeben. Doch Wünsche ist froh, wenn er zu diesem Termin wenigstens mit der Innenausstattung des Restaurants beginnen kann. Drei Monate brauche er mindestens, um Wände und Decken nach seinen Vorstellungen streichen, Lampen anbringen und das Mobiliar einräumen zu lassen. Außerdem muss die Küche installiert werden. „Das Wichtigste ist aber, ein gutes Team zu finden“, sagt Wünsche. Anfragen habe er viele. „Doch ich muss den Leuten auch konkrete Zusagen geben können, wann wir starten. Und das war bisher nicht möglich.“

Auch im Biergarten, der diese Saison sehr gut gelaufen sei, hat sich in den letzten Tagen viel verändert. Wünsche hat die seit zehn Jahren stehenden provisorischen Hütten und Container abbauen lassen. Ein Ausschankhaus soll vom Investor gebaut werden, für das es auch schon eine Baugenehmigung von der Stadt gibt. Diller bestätigt, dass der Holzbau, der im Hochwasserfall schnell abbaubar sein soll, demnächst errichtet wird. Einen neuen Spielplatz hat Wünsche bereits in dieser Saison aufbauen lassen. „Ich habe jetzt so lange gewartet, dass es auf ein, zwei Monate wohl nicht mehr ankommt. Aber 2018 soll nun wirklich sein Jahr werden.

Leser-Kommentare

Insgesamt 2 Kommentare

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  1. Richard

    Schade um den Biergarten, so wie er bis jetzt war. Ich geh in der neuen Saison nicht mehr hin.

  2. Michael H.

    Um die alten Provisorien ist es nicht schade. Und Bäume und Elbblck bleiben. Warum nicht mehr hingehen? - Der Artikel spricht von einer Übergabe Ende November, läßt aber wohlweislich die Jahreszahl offen. Nachdem das Parken an der Elbe nicht mehr erlaubt ist, wäre wichtig, daß vor Eröffnung der Gastronomie ausreichend Parkplätze im Hof des Anwesens fertig gestellt werden und den Restaurantgästen zur Verfügung stehen. Es ist zu befürchten, daß diese Parkplätze großteils an Bewohner der Wohnungen vermietet werden.

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