erweiterte Suche
Dienstag, 15.05.2018

Länderbahn erhebt Einspruch

Die Vergabe der Strecken nach Görlitz und Zittau ab 2019 hängt in der Warteschleife. Auch eine Neuausschreibung ist möglich.

Die Länderbahn kämpft um die Bahnstrecke Dresden - Görlitz.
Die Länderbahn kämpft um die Bahnstrecke Dresden - Görlitz.

© Uwe Soeder

Bautzen. Ab Dezember 2019 sollte die Verkehrsgesellschaft Start Ostsachsen GmbH die Zugstrecken zwischen Dresden und Görlitz/Zittau sowie die Strecke Liberec-Seifhennersdorf übernehmen. Das hatten die zuständigen Verkehrsverbünde Oberelbe und Zvon Ende April beschlossen. Das Tochterunternehmen der Deutschen Bahn sollte die Strecken von der Länderbahn übernehmen. Die hat nun Widerspruch gegen die Entscheidung eingelegt.

„Wir können nur bestätigen, dass einer der Bieter Einspruch erhoben hat, es ist ein schwebendes Verfahren“, sagt Zvon-Sprecherin Sandra Trebesius. Nun müssen die Juristen der Vergabekammer in Leipzig entscheiden. Das kann bis zu sechs Wochen dauern. Im schlimmsten Fall muss die Ausschreibung wiederholt werden. Das aktuelle Verfahren war bereits 2016 gestartet, lief also über anderthalb Jahre. (SZ/JF)