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Freitag, 27.01.2017

Kurse im Goethe-Institut stehen auf der Kippe

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Potenzielle Schüler des Dresdner Goethe-Instituts müssen um ihre Sprachausbildung bangen. Denn die Institutsleitung darf vorerst keine neuen Honorarverträge mit freien Lehrern abschließen. Das hat die Leitung des Goethe-Institut-Vereins in München beschlossen. Unbestätigten Angaben zufolge betrifft das in Dresden ein reichliches halbes Dutzend Lehrer. Wie viele Schüler deshalb keinen Unterricht bekommen können, ist nicht bekannt.

Anlass der Vorgabe aus München ist eine Auseinandersetzung zwischen dem Verein und der Deutschen Rentenversicherung (DRV), sagte Institutssprecherin Gabriele Stiller-Kern in München. „Es geht um eine Statusprüfung durch die DRV“, so die Sprecherin. „Seit Jahrzehnten haben wir neben Vertragskräften auch freie Mitarbeiter für vertraglich abgegrenzte Aufgabenbereiche.“ Die DRV stelle nun deren Status infrage.

Bis der Streit beigelegt ist, dürfen keine Honorarverträge mehr abgeschlossen werden. Stiller-Kern kündigte eine „zeitnahe“ Lösung an, ohne sich genauer auf einen Zeitraum festzulegen. In Dresden müssen die festen Mitarbeiter bis dahin versuchen, den Unterricht abzusichern. (SZ/csp)