Mittwoch, 09.01.2013

„Twilight“-Stars drohen „Goldene Himbeeren“

Ganz Hollywood wartet auf die Nominierungen für den Oscar. Einen Tag vorher haben die Macher des Spottpreises „Goldene Himbeere“ ihre Auswahl vorgelegt. Die „Twilight“-Stars liegen gut im Rennen.

Los Angeles. Den „Twilight“-Stars Kristen Stewart (22) und Robert Pattinson (26) droht die „Goldene Himbeere“ für einen besonders schlechten Filmauftritt. Insgesamt bekam der Streifen „Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der Nacht - Teil 2“ gleich elf Nominierungen für die Schmähpreise ab, unter anderem für den schlechtesten Film und die schlechtesten Haupt- und Nebendarsteller. Die „Gewinner“ der unbeliebten Auszeichnung werden am 23. Februar in Hollywood vorgestellt, einen Tag vor der Oscar-Gala.

Die Organisatoren des Spottpreises für Kinoflops hoben bei der Bekanntgabe in der Nacht zum Mittwoch hervor, dass es dem fünften „Twilight“-Teil als erstem Film überhaupt gelungen sei, gleich doppelt für das schlechteste Filmpaar nominiert zu werden. Denn neben Kristen Stewart und Robert Pattinson kommen haben auch Mackenzie Foy und Taylor Lautner Chancen.

Die Adam-Sandler-Komödie „Der Chaos-Dad“ bedachten die „Razzie“-Juroren mit acht Nominierungen, dicht gefolgt von dem Science-Fiction-Spektakel „Battleship“ mit sieben Aussichten auf den Schmähpreis. Auch Nicolas Cage, Eddie Murphy, Katherine Heigl und Barbra Streisand könnten eine „Himbeere“ gewinnen.

Dass die Stars sich den Preis persönlich abholen, kommt sehr selten vor. „Catwoman“ Halle Berry hatte sich 2005 lachend zur schlechtesten Schauspielerin küren lassen. Sandra Bullock trat 2010 unter lautem Applaus auf die Bühne, um Spott für ihre Rolle in der Komödie „Verrückt nach Steve“ einzustecken.

Die „Razzies“ (kurz für Raspberry, auf Deutsch Himbeere) wurden 1980 von dem Cineasten John Wilson als Gegenstück zur glanzvollen Oscar-Verleihung ins Leben gerufen. Dem Verband gehören Filmkritiker und Kinofans an. Der Wert der mit Goldspray verzierten Himbeer-Trophäe wird mit 4,79 Dollar (etwa 3,66 Euro) angegeben. (dpa)

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