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Donnerstag, 07.12.2017

Neue Dauerausstellung zu den „Digedags“ in Leipzig

Figurenzeichnung aus der Amerika-Serie: Dig, Dag und Digedag, entworfen von Edith Hegenbarth, 1969.
Figurenzeichnung aus der Amerika-Serie: Dig, Dag und Digedag, entworfen von Edith Hegenbarth, 1969.

© Stiftung Haus der Geschichte

Leipzig Das Zeitgeschichtliche Forum Leipzig widmet den legendären „Digedags“ aus dem DDR-Comic „Mosaik“ eine eigene Dauerstellung. Gezeigt werden rund 150 Original-Zeichnungen, Entwürfe und Modelle aus dem Archiv des „Digedags“-Erfinder Hannes Hegen (1925-2014), das er dem Museum vermacht hat. Die Schau zeige den Arbeitsalltag des „Mosaik“-Teams, beleuchte aber auch die andauernde Auseinandersetzung der Zeichner und Grafiker mit den SED-Funktionären, teilte das Zeitgeschichtliche Forum mit.

Hannes Hegen, der mit bürgerlichem Namen Johannes Hegenbarth hieß, hatte die „Digedags“ 1955 ins Leben gerufen. Die drei kleinen Comic-Helden erlebten Abenteuer im Weltraum oder in der Südsee und wurden von ganzen Leser-Generationen verehrt. 1975 war jedoch Schluss für Dig, Dag und Digedag. Hannes Hegen kündigte seinen Vertrag. Das „Mosaik“ lebte weiter - allerdings mit neuen Titelfiguren, den „Abrafaxen“.

Die Ausstellung „DDR-Comic „Mosaik“ - Dig, Dag, Digedag“ wird am Sonntag offiziell eröffnet. (dpa)

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