erweiterte Suche
Dienstag, 29.08.2017

Mehr Besucher zur Ostrale-Halbzeit

Einer von 165 Künstlern: Thomas Kretschel mit seinem Werk „Aqua alta(r).“
Einer von 165 Künstlern: Thomas Kretschel mit seinem Werk „Aqua alta(r).“

© Ronald Bonß

Dresden. Die Internationale Ausstellung zeitgenössischer Kunst Ostrale in Dresden ist bei der ersten Biennale auf Rekordkurs in Sachen Besucher. Mit rund 13 000 Gästen liegt die Halbzeitbilanz über der Hälfte der Vorjahresresonanz von rund 25 000, wie die Organisatoren am Dienstag mitteilten. Zudem sei die internationale Aufmerksamkeit gestiegen.

Angesichts deutlicher Unterfinanzierung und Unklarheit über ein Interimsquartier sei die Zukunft der künftig nur alle zwei Jahre stattfindenden, maßgeblich von Förderern aus der privaten Wirtschaft getragene Ostrale ungewiss, beklagten die Macher.

Noch bis zum 1. Oktober sind rund 1120 Arbeiten von 165 Künstlern und Gruppen aus 26 Ländern zum Thema „re_form“ auf dem Gelände des alten Schlachthofs zu sehen. Dabei mischen sich Positionen bekannter Künstler mit denen von Newcomern und jungen Künstlern, auch aus Georgien, Weißrussland oder der Ukraine. 2018 wird das Ostrale-Team für Europas Kulturhauptstadt Valletta (Malta) die dortige Präsentation zeitgenössischer Kunst organisieren. (dpa)

Leser-Kommentare

Insgesamt 0 Kommentare

    Kommentare können nur in der Zeit von 8:00 bis 18:00 Uhr abgegeben werden.