Montag, 07.01.2013

Leipzig: Stadtgeschichtliches Museum beleuchtet Wagner und Völkerschlacht

Leipzig. Richard Wagner und die Völkerschlacht sind in diesem Jubiläumsjahr die Hauptthemen für das Stadtgeschichtliche Museum in Leipzig. Der 200. Geburtstag des Komponisten Wagner am 22. Mai wird deutschlandweit mit zahlreichen Veranstaltungen gefeiert. Der Künstler, dessen Werk vorrangig in Bayreuth gepflegt wird, ist gebürtiger Leipziger.

Von März an nimmt das Museum die Persönlichkeit Richard Wagner mit einer Ausstellung in den Blick. „Wir wollen etwa der Frage nachgehen, ob Leipzig für Wagner prägend war“, sagte Museumsdirektor Volker Rodekamp der Nachrichtenagentur dpa. Umgekehrt werde es auch um den Einfluss Wagners auf die Gesellschaft, die Benutzung des Künstlers durch die Nazis und die Wagner-Rezeption in Ost und West gehen.

Von September an gibt es dann die Ausstellung zum Doppeljubiläum 200 Jahre Völkerschlacht bei Leipzig und 100 Jahre Völkerschlachtdenkmal. Die Schau „Helden nach Maß“ soll unter anderem versuchen, anhand ausgewählter Exponate zu erzählen, wie die Völkerschlacht sich auf das Geschichtsbild ausgewirkt hat, sagte Rodekamp. „Wir wollen keine reine Darstellung der Historie.“

Weiteres Projekt ist eine digitale Ausstellung zur mittelalterlichen Stadt Krakow. Die polnische Metropole ist seit 50 Jahren Partnerstadt von Leipzig. Die Stadt-Museen sind Partner. 2012 haben laut Rodekamp 375.000 bis 400.000 Gäste das Stadtgeschichtliche Museum, die Ausstellung im Alten Rathaus sowie das Völkerschlachtdenkmal besucht. (dpa)

Leser-Kommentare

Insgesamt 0 Kommentare

    Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.