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Donnerstag, 07.12.2017

„Go Trabi Go“ kommt auf die Bühne

Von Rainer Kasselt

Dresden. „Go Trabi Go“ und kein Ende. Seit 1991 holpert der himmelblaue Trabant „Schorsch“ Jahr für Jahr über die Bildschirme. Wolfgang Stumph wurde mit der Rolle des gemütvoll-witzigen Sachsen Udo Struutz zum gesamtdeutschen Star. Nun kommt die Wendekomödie erstmals auf die Bühne. Am 14. September 2018 rollt der Trabi über die Bretter der Dresdner Comödie. Und wer spielt die Hauptrolle? Wolfgang Stumph wird es nicht sein, wie er verlauten ließ. Vielleicht der vielseitige künstlerische Leiter Christian Kühn? „Da liegen Sie falsch“, sagt er auf eine Frage der SZ.

Noch kein Wort über die Besetzung des Stückes auf der Jahrespressekonferenz des Hauses. Darüber wird später extra informiert, das Casting hat erst begonnen. Vier Premieren und 14 Wiederaufnahmen sind 2018 geplant. So die Senioren-WG-Komödie „Wir sind die Neuen“ mit Simone Rethel, Witwe von Johannes Heesters. Im Sommer blüht blau, so blau der Enzian, wenn die Comödie in den Innenhof des Hotels Elbflorenz zum „Alpenglühn“ unter freiem Himmel mit Hits von Heino bis Lady Gaga einlädt.

Sachsens größtes Privattheater mit 640 Plätzen ist aus Dresden nicht mehr wegzudenken. Boulevardstücke, Schwänke, Musikkomödien, Roman- und Filmadaptionen prägen den Spielplan. Die Besucherzahlen haben sich seit 2011 fast verdoppelt, bis Ende Dezember werden 140 000 Gäste erwartet. Die Auslastung beträgt beachtliche 75 Prozent. Das Durchschnittsalter des Publikums liegt bei 45 plus, sagt Geschäftsführer Olaf Maatz.

Absoluter Renner ist „Die Feuerzangenbowle“ mit bisher 125 Vorstellungen. Auf den Plätzen folgen „Kalender Girls“ und „Ganz großes Kino“. Das Erfolgsrezept der Comödie bringt Christian Kühn auf den Punkt: „Mit unseren Stücken wollen wir die Alltagssorgen der Besucher vergessen lassen und mit Vollgas gute Laune verbreiten.“ (SZ/rk)