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Montag, 12.02.2018

Documenta-Kunst kommt ins Albertinum

Kuratoren bauen einen Teil der auf der documenta 14 ausgestellten Installation „Demos“, des griechischen Künstlers Andreas Angelidakis, im Lichthof des Albertinums auf.
Kuratoren bauen einen Teil der auf der documenta 14 ausgestellten Installation „Demos“, des griechischen Künstlers Andreas Angelidakis, im Lichthof des Albertinums auf.

© dpa/Sebastian Kahnert

Dresden. Die auf der documenta 14 ausgestellte Installation „Demos“ des griechischen Künstlers Andreas Angelidakis hat im Dresdner Albertinum ein neues Domizil.

Die mobile Skulptur aus 74 Modulen wurde von der Gesellschaft für Moderne Kunst Dresden angekauft und als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt. Es sei ein „ganz besonderen Beitrag für den Bestand der modernen Kunst“, sagte Vereinsvorstand Axel Bauer am Montag bei der Ankunft des Kunstwerks im 18-Tonnen-Truck. Er sprach von einer „wunderbaren Intervention“ im Lichthof des Gebäudes.

„Demos“ besteht aus 74 gepolsterten, betongrau bezogenen Modulen, die 2017 Basis des documenta-Programms „The Parliament of Bodies“ im Athener Teil der weltgrößten Schau zeitgenössischer Kunst waren. „Sie ist nicht nur dialoganregendes Objekt, sondern selbst ein Ort, an dem Dialog stattfinden kann“, freute sich Museumschefin Hilke Wagner. Der Lichthof als Raum für Austausch und Begegnung sei der perfekte Ort dafür. Auf den bis zu 1,40 Meter hohen Modulen kann man stehen und sprechen oder sitzen und zuhören, sie sollen jeweils montags neu kombiniert werden.

Angelidakis, Jahrgang 1968, studierte in den USA. Seine Werke befinden sich in Sammlungen weltweit, er ist zudem Kurator. „Demos“ ist der bisher spektakulärste von insgesamt 46 Ankäufen und Leihgaben der GMKD für das Albertinum. (dpa)

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