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Dienstag, 13.02.2018

Aus Ateliers in Sachsen

Einen facettenreichen Einblick ins aktuelle Kunstschaffen im Freistaat geben 72 Arbeiten im Kunstministerium.

Von Birgit Grimm

Felix Lippmann malte diese Ölstudie 2016 in der Sächsischen Schweiz: „Schwedenhöhle auf dem Gohrischstein“.
Felix Lippmann malte diese Ölstudie 2016 in der Sächsischen Schweiz: „Schwedenhöhle auf dem Gohrischstein“.

© Lippmann

Wer nicht im Sächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK) arbeitet oder dort nichts zu erledigen hat, wird diesem Haus wohl keinen Besuch abstatten. Doch zurzeit lohnt der Besuch für jeden, der sich für Kunst aus Sachsen interessiert. Schon zum zweiten Mal präsentieren das SMWK und der Landesverband Bildende Kunst Sachsen e.V. unter dem Titel „Sichtweisen“ neue Arbeiten aus den Ateliers im Freistaat..

73 Gemälde, Grafiken, Fotografien von 41 Künstlern und Künstlerinnen sind im Foyer zu sehen und können auch gekauft werden. Die Preise liegen zwischen 150 und 9 500 Euro. Letztgenannte Summe sollte auf dem Konto haben, wer sich in ein Gemälde von Dagmar Ranft-Schinke aus Chemnitz verliebt. Sie und alle anderen Ausstellenden spenden jeweils die Hälfte ihres Verkaufserlöses. Mit dem Geld wird ein Stipendium für Kunstschaffende eingerichtet, die in ihren Heimatländern nicht mehr oder nur unter schwierigen Bedingungen arbeiten können oder anderweitig schutz- und hilfsbedürftig sind.

Sichtweisen II, bis 4. April im Sächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Dresden, Wigardstr. 17. Geöffnet Mo – Fr 8 – 18 Uhr, Eintritt frei.

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