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Freitag, 28.03.2014

Krise auf dem Automarkt 2013 nicht ausgestanden

Durch die Schuldenkrise hat der europäische Automarkt im letzten Jahr einen Tiefpunkt erreicht. Laut dem Branchenverband Acea in Brüssel liege der Autoabsatz mit einem Rückgang der Neuzulassungen um die 8,2 Prozent (ca. 12,05 Millionen) auf den tiefsten Stand seit 1995.

Mit einem Rückgang von knapp 3 Prozent auf rund 3,08 Millionen Neuzulassungen gegenüber dem Vorjahr ist Deutschland im europäischen Vergleich zwar noch ganz gut davongekommen, trotzdem ist die Eurokrise nicht spurlos am deutschen Automobilmarkt vorübergegangen. Selbst rekordverdächtige Rabatte und eine Vielzahl neuer Modelle zum Jahreswechsel haben die Kunden nicht zum Kauf bewegen können.

In den Augen des VAD (Verband der Automobilindustrie) und des VDIK (Auto-Importeursverband) ist das ein Warnsignal dafür, dass 2013 weiterhin harte Zeiten auf den deutschen Automarkt zukommen werden. Die Verbände rechnen damit, dass sich die Zahl der Neuzulassungen auf eine Grenze von knapp drei Millionen einpendeln werden wird. Ein ähnlich hoher Stand wurde zuletzt Ende der 80er Jahre, kurz vor der Wiedervereinigung, verzeichnet.

Steigendes Interesse an Gebrauchtwagen

Was für die Neuwagenhändler Einbußen sind, ist ein hoher Gewinn für Gebrauchtwagenhändler . Der Grund für den rückläufigen Neuwagenverkauf liegt nämlich nicht allein in einer schwächelnden Konjunktur, sondern vor allem daran, dass das Auto als Statussymbol bei vielen Deutschen eingebüßt hat. Insbesondere die jüngere Generation in den Städten zeigt eine deutlich geringere Affinität zu Autos. Großstädter nutzen lieber das Angebot an alternativen Fortbewegungsmitteln und schaffen sich in der Folge weniger schnell ein neues Auto an. Hohe Unterhaltskosten sorgen des Weiteren dafür, dass sie sich seltener hinter das Steuer setzen. Bei älteren Menschen zeigt sich demgegenüber eine höhere Automobilisierung als je zuvor. Die hohe Qualität moderner Wagen führt außerdem dazu, dass die Neuanschaffung hinausgezögert wird oder aber statt des Neuwagens eher junge Gebrauchte wie auf www.autoda.de gekauft werden.

Größere Rentabilität von Gebrauchtwagen zählt

Die merklich reduzierten Preise für Gebrauchtwagen kommen dem Trend zu einer geringeren Investitionsbereitschaft in Bezug auf Neuwagen entgegen. Bevor zwei Jahreseinkommen in den Neuwagen wandern, versuchen Käufer eher günstige Autos im Internet zu finden. Denn die Kosten-Nutzen-Relation ist beim Kauf eines Gebrauchtwagen einfach größer. So können potentielle Käufer auf der Seite von Autoda ausnahmslos scheckheftgepflegte und unfallfreie Premium-Gebrauchtwagen unterschiedlicher Autohersteller und Klassen aus erster Hand online erwerben. Da es sich bei den Wagen hauptsächlich um Jahreswagen, Tageszulassungen und Leasingrückläufer handelt, bekommt man hier beinahe einen Neuwagen zum Preis eines gebrauchten Fahrzeugs.