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Mittwoch, 08.03.2017

Kommentar: Unterschätzt die Meißner nicht

Peter Anderson über die Diskussion der Aufzugsprobleme.

Stadtrat und Rathaus gehen den richtigen Weg. Sie stellen den Panoramaaufzug sowohl von der technischen Seite als auch vom Betrieb her noch einmal auf den Prüfstand. Natürlich sollte darüber diskutiert werden, ob es tatsächlich den 24-Stunden-Betrieb braucht, oder eine flexiblere Lösung mit Personal nicht ausreichen würde und vor allem mehr Sicherheit für die Fahrgäste brächte. Der von den Meißner Taxifahrern eingebrachte Vorschlag, die restlichen Zeiten ohne Aufzug abzudecken, scheint eine bedenkenswerte Alternative.

Nicht nachvollziehbar ist dagegen, weshalb dies alles einmal mehr im stillen Kämmerlein diskutiert wird. Die wiederholten Probleme mit der Technik und die Frage nach den Ursachen haben in den vergangenen Jahren die Meißner bewegt. Sie gaben Anlass zu vielen Spekulationen. Erst kürzlich versuchte der Meißner Heiko Knorr, mit einem umfassenden Frage-Katalog Licht in die peinliche Geschichte zu bringen. Auf die Antworten sind wir gespannt.

Wäre es nicht – auch im Sinne der so oft beschworenen Bürgerbeteiligung – besser gewesen, die Angelegenheit offen zu diskutieren? Gerade die Idee der Taxifahrer, in Ausfallzeiten einzuspringen, zeigt, was für bedenkenswerte Vorschläge aus der Bürgerschaft kommen können.