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Mittwoch, 20.04.2016

Körnerweg wird mit Sandstein gepflastert

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Eine Rumpelpiste ist der Körnerweg über weite Strecken.
Eine Rumpelpiste ist der Körnerweg über weite Strecken.

© Christian Juppe

Der Loschwitzer Körnerweg ist über weite Strecken eine Rumpelpiste. Zumindest auf einem kleinen Stück wird das besser. Östlich des Heilstättenwegs soll ein 75-Meter-Abschnitt im Juli und August dieses Jahres grundhaft ausgebaut werden. Auf die Oberfläche kommt Sandsteinpflaster, erläutert Reinhard Koettnitz, Leiter des Straßen- und Tiefbauamtes (STA). Die Steine mit rauer Oberfläche sind jeweils 20 mal 45 Zentimeter groß. An der Seite soll neben der Stützmauer ein bis zu 70 Zentimeter breiter Streifen aus den alten Steinen hergestellt werden. Dabei wird es aber vorerst bleiben. „Die Finanzierung des vollständigen Ausbaus des Körnerweges ist im Haushalt des STA bislang nicht gesichert“, erklärt Koettnitz. Wegen des fehlenden Geldes sei der weitere Ausbau erst langfristig möglich.

Darüber ärgert sich die Seidnitzerin Steffi Fröttendorf, die kürzlich in die Gläserne SZ-Redaktion kam. „Dort müsste sich schnellstens was ändern“, sagte die 58-Jährige. Es sei unmöglich, weder mit der schwerbehinderten Mutter im Rollstuhl noch mit dem Enkel im Kinderwagen auf dem Körnerweg zu fahren. Dabei liege der Geh- und Radweg in Richtung Saloppe doch landschaftlich so schön. (SZ/phi)

Leser-Kommentare

Insgesamt 3 Kommentare

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  1. Michael H.

    Immerhin 75 Meter von knapp einem Kilometer. Was kostet das denn und wann wäre die gesamte Sanierung beendet? Fragen, die ein Journalist ja mal stellen könnte.

  2. Ralf Bieganski

    Noch bewirkt der Körnerweg, daß den Fußgängern auf diesem Stück Elbweg im Gegensatz z.B. vom Johannstädter Ufer nur wenige Radrambos begegnen! R.B.

  3. Max

    Sinnlos!

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