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Freitag, 25.11.2016 17:00 Uhr

Klassisch, exklusiv, innovativ

„Geht nicht? – Das gibt’s doch nicht“, dachte sich lange Metallbaumeister Alexander Höhne aus Bautzen, wenn es um Deckensectionaltore mit senkrechter Sicke ging. Denn bisher gab es dieses aus Einzelelementen, sogenannten Sektionen, die durch Scharniere miteinander verbunden sind, bestehende Tor, nur mit waagerecht verlaufender Sicke. „Beim Bau meiner Garagentore erhielt ich vom Amt für ländliche Neuordnung in Kamenz gewisse Auflagen. Der Optik wegen sollten es Flügeltore werden, eine senkrechte Verschalung sollten die Tore auch aufweisen. Ich hingegen bestand auf den Einbau von Sectionaltoren, denn diese bieten optimale Möglichkeiten“, meint Alexander Höhne. „Die Effizienteste: es lässt sich bequem unter die Decke schieben, ohne dass zusätzlicher Schwenkraum vor der Garage benötigt wird.“ Mit diesem Gedanken machte sich der Handwerker 2010 auf den Weg nach Stuttgart zur weltgrößten Messe R+T (Rollladen und Torbau) und wurde fündig an einem belgischen Stand. Heute kann Alexander Höhne seinen Kunden ein Deckensectionaltor mit senkrechter Sicke anbieten, individuell von ihm zusammengebaut mit Komponenten aus fünf Ländern. In seiner Werkstatt entstehen Sectionaltore nach den individuellen Wünschen der Kunden, die zum Beispiel der Optik eines Flügeltores entsprechen. Für das Sectionaltor „Oberlausitz“, das der Metallbaumeister deutschlandweit als einziger fertigt, bekam er durchweg positive Resonanzen. Kein Wunder, denn diese sind nicht nur echte Hingucker, sondern erfüllen dabei alle Funktionen der traditionellen Bauweise und haben sich längst einen Platz am Markt erobert.

Selbstverständlich können die Tore auch per Funk gesteuert werden. Trotz aller Vorzüge, wie zum Beispiel einem sehr guten Wärmedämmwert von etwa 0,8 Watt pro Quadratmeter und Kelvin, mit denen Sectionaltore aufwarten, möchte der Handwerker ihre Schwachstelle nicht unerwähnt lassen. „Weil so ein Tor je nach Größe zwischen 65 und 300 Kilogramm wiegt, kann man sich vorstellen, dass die eingebaute Feder beim Torlauf Schwerstarbeit zu leisten hat. Deshalb setzen wir beim Torbau eine spezielle Torsionsfeder-Technik mit integrierter Federbruchsicherung ein. Dass heißt, bei einem eventuellen Federbruch wird der Torlauf sofort gestoppt und das Türblatt kann nicht abstürzen. Rund 15 000 Lastwechsel hält so eine Feder aus, bis sie gewechselt werden muss. Damit es im Notfall schnell geht, haben wir Federstränge in 4 Meter Länge ständig auf Lager.“ Binnen weniger Stunden ist so die Reparatur defekter Tore gesichert. 1977 machte sich sein Vater Rainer Höhne mit einer Schmiede selbstständig und legte damit den Grundstein für den Metallbaubetrieb. Auf der Suche nach neuen Geschäftsfeldern stieß man 1990 auf der Hannover-Messe auf Rolltore im Baukastenprinzip. Diese Idee nahm man mit nach Hause und spezialisierte sich in den folgenden Jahren auf deren Fertigung. Dazu kam die Palette an Hoftoren, Rollläden, Markisen und Insektenschutz. „Was gewünscht wird, versuchen wir zu realisieren. Wir fahren direkt zum Kunden, um vor Ort ausführlich beraten zu können. Anhand von Katalogen und verschiedenen Produktmustern offerieren wir die Möglichkeiten. Einen wichtigen Platz nimmt im Metallbau Höhne der Service ein. „Tor, Sonnenschutzanlage oder Rollladen kaputt? Wir nehmen uns gern dieser Herausforderung an“, sagt der Firmenchef. „Das machen wir bereits seit über zwanzig Jahren und können mit Fug und Recht sagen: `Kaputt geblieben ist noch nichts!`“ Schließlich müsse ein defektes Tor ja nicht gleich komplett ausgetauscht werden, wenn auch eine kostengünstigere Reparatur möglich ist. Drei Mitarbeiter beschäftigt das Unternehmen. Unterwegs ist man sowohl für private als auch gewerbliche Kunden in ganz Sachsen. Grit Bührdel-Schmieder

Metallbau Höhne

Neukircher Straße 13 a | 02625 Bautzen / OT Stiebitz

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