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Sonntag, 19.10.2014

Kenianische Siege beim Dresden-Marathon

Hillary Kiptoo aus Kenia jubelt auf der Ziellinie.
Hillary Kiptoo aus Kenia jubelt auf der Ziellinie.

© Robert Michael

Dresden. Bei der 16. Auflage des Morgenpost-Dresden-Marathons gingen die Siege erwartungsgemäß an die Starter aus Kenia. Bei den Männern siegte Hillary Kiptoo in 2:18:39 Stunden vor seinem Landsmann Isaac Cheruiyot (2:19:06), der schon 2012 Zweiter und im Vorjahr Dritter war. Als bester Europäer belegte Christian Kley vom LC Cottbus in 2:40:22 Stunden den dritten Platz. Lokalmatador Paul Schmidt (TSV Dresden), der den Dresden-Marathon 2009 schon einmal gewann, lag lange Zeit auf Bronzekurs, erlitt einen Kilometer vor dem Ziel einen Schwächeanfall und quälte sich aber als Vierter (2:41:49) noch ins Ziel.

Impressionen vom Morgenpost-Dresden-Marathon

Auch bei den Frauen gab es einen kenianischen Doppelerfolg. Es gewann Alice Kibor in 2:44:30 Stunden vor der dreimaligen Dresden-Siegerin und Titelverteidigerin Prisca Kiprono (2:49:49) sowie der Polin Kamila Perucka (3:05:35). Die Streckenrekorde blieben auch diesmal unangetastet und mit insgesamt 8.707 Startern verfehlten die Veranstalter den Teilnehmerrekord aus dem Vorjahr, als mit 9.045 Läuferinnen und Läufern erstmals die 9.000er Grenze geknackt wurde.

Dennoch zeigte sich Organisationschef Peter Eckstein sehr zufrieden: „Für mich war das der beste Dresden-Marathon aller Zeiten. Unsere neue Strecke ist bei den Läuferinnen und Läufern sehr gut angekommen, die ganze Organisation hat gestimmt und auch die Stimmung war top.“ (dpa)

Leser-Kommentare

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Insgesamt 27 Kommentare

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  1. Dresdner

    Wenn tausende Laufbegeisterte den Verkehr in unserer Stadt lahmlegen, da muss an solch einem Event schon was dran sein. Aber vielleicht war die neue Strecke doch nicht der letzte Schrei, die Streckenführung mit der damit verbundenen Sperrung der Kleinen Marienbrücke und der Antonstraße sollte nochmals überdacht werden.

  2. Didi

    Aber nur, weil ich nicht mitgelaufen bin. ;) Nein ernsthaft: Glückwunsch. Schon bemerkenswert, wie schnell die Kenianer sind.

  3. Michael H.

    Der Lauf erzeugte den größten Stau im Dresdner Stadtverkehr seit langem. Der Osten der Stadt war vom Zentrum stundenlang abgehängt. Kann man die Laufroute nicht so planen, daß es mit etwas weniger Behinderung von Fahrzeugen und Straßenbahnen geht?

  4. deutsche Sportgröße

    Ich find´s eher erstaunlich, daß man in Kenia DD und die MoPo kennt, @ Didi. ...und dies ist (an die Adresse aller "Gutmenschen") in keiner Weise rassistisch gemeint!

  5. Bärbel

    @Dresdner: Den Verkehr in Dresden lahmlegen ... das ist schon frech. Sie meinem sicher den privaten Autoverkehr - der ist in Dresden ja heilig, da wird auch schon mal die Weltkultur geopfert ...

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