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Dienstag, 26.11.2013

JRC Capital Management - Wechselkursabsicherung ist essentiell

Wer unüberlegt im Ausland investiert, riskiert mitunter seinen potentiellen Gewinn. Ergeben sich während des Investitionszeitraums Wechselkursverschiebungen, kann das zum Nachteil des Anlegers sein. Die JRC Capital Management Consultancy & Research GmbH empfiehlt daher vor allem bei langfristigen Aktienanlagen eine Wechselkursabsicherung.

Anleger begehen bei Auslandsinvestitionen oft Fehler

In seiner Beratungspraxis machte Jannis Raftopoulos von der Berliner JRC Capital Management Consultancy & Research GmbH immer wieder die gleiche Beobachtung: Anleger berücksichtigen bei ihren Anlageentscheidungen oft die Wechselkurseffekte nicht. Steigt der amerikanische Dow Jones Aktienindex um 10%, muss das für europäische Anleger noch lange nicht einen zehnprozentigen Gewinn bedeuten. Wertet der Dollar ab, vermindert sich der Gewinn. Wertet der Dollar um mehr als 10% ab, macht der Anleger sogar einen Verlust, obwohl der Wert des Aktienindex um 10% stieg.

Zwei Beispiele aus der Praxis

Dass es sich dabei nicht um ein rein theoretisches Problem handelt, zeigen zwei Beispiele der JRC Capital. Zwischen dem 24. September und 24. Oktober 2013 stieg der Dow Jones Index um um 1,14%. Zwar kein großer, aber immerhin ein Gewinn. Doch europäische Anleger erzielten in diesem Zeitraum mit dem Dow Jones Index einen Verlust von 1,25%. Denn der Euro wertete gegenüber dem Dollar in diesem Zeitraum um 2,4% ab.

Anderes Beispiel: Ein Japaner investierte am 8. November 2012 in den japanischen Nikkei 225 Aktienindex. In einem Jahr verdiente er 58,1%. Sein europäischer Kollege tat es ihm gleich, verdiente mit dem selben Index in derselben Zeit aber nur 21%. Ursache war auch hier eine Aufwertung des Euros. Gegenüber dem Yen gewann die Gemeinschaftswährung im Anlagezeitraum fast 31% an Wert und zehrte an der hervorragenden Kursentwicklung des japanischen Aktienmarktes - zumindest aus europäischer Sicht.

JRC Berlin rät zur Wechselkursabsicherung

Die JRC GmbH aus Berlin empfiehlt: „Bei längerfristigen Auslandsinvestitionen in fremder Währung sind Wechselkursabsicherungen echte Renditeretter. Zwar kann es auch zu für den Anleger positiven Wechselkursänderungen kommen. Doch ein Aktieninvestor will für gewöhnlich Geld mit Aktien verdienen und sich nicht das zusätzliche Währungsrisiko ins Haus holen.“In beiden Beispielfällen hätte eine vergleichsweise billige Währungsabsicherung das schlechte Ergebnis verhindert. Wer sich die zugegeben etwas zeitaufwendige Arbeit der Absicherung ersparen will, kann auch in die Derivate-Trickkiste greifen. Viele Banken bieten sogenannte Quanto-Zertifikate an, bei denen die herausgebende Bank die Absicherung übernimmt. Kursänderungen werden bei diesen Zertifikaten stets so an den Investor weitergereicht, als wäre der Wechselkurs immer 1:1. Dieser Service kann je nach Währung sogar kostenneutral angeboten werden.